Gedanken wirken sich in hohem Maße körperlich aus, das zeigt auch der Test im nachfolgenden Video! Die Kontrolle über die eigenen Gedanken entscheidet, ob ich in mir positive oder negative Gefühle in Gang setze und wie ich folglich meine Gesundheit und mein Wohlbefinden beeinflusse. Aus diesem Grund ist es so enorm wichtig, gute und förderliche Gedanken zu kultivieren. Das Schöne daran: stärkende, aufbauende Gedanken in uns zu verankern, kann wie ein Muskel trainiert werden!

Wie funktioniert Gesundheit 4.0?

Der Wandel in der modernen Arbeitswelt, der mit der Abkürzung „Arbeit 4.0“ beschrieben wird, wird sich auf alle Lebensbereiche auswirken, vom persönlichen Arbeitsplatz bis hin zum privaten Haushalt, von der Freizeitgestaltung bis hin zur Gesundheitsversorgung! Techniker und Ingenieure arbeiten fieberhaft daran, Maschinen zu eigenständig agierenden Einheiten werden zu lassen, die lernen, sich auf veränderte Rahmenbedingungen schnell und flexibel anzupassen. Wenn die Anforderungen an die Programmierung nicht mehr zeitgemäß sind, wird ein Update auf die Maschine aufgespielt. Aber wie verhält es sich beim Menschen bzw. Mitarbeiter? Wer befähigt ihn, zu lernen, sich auch veränderten Rahmenbedingungen schnell und flexibel anpassen zu können, um nicht daran zu erkranken?! Wer stellt ihm ein Update zur Verfügung, um den wachsenden Anforderungen der Arbeit 4.0 Stand halten zu können? Hier ist das betriebliche Gesundheitsmanagement gefordert! Zukunftsorientierte Gesundheitsförderung soll ähnlich der Maschinen den Mitarbeitern zukunftsorientierte Konzepte und Techniken zur Verfügung stellen, um sich selbst auf positive Weise updaten zu können. Dabei soll es nicht darum gehen, noch leistungsfähiger und angepasster zu werden. Es gilt eine positive innere Einstellung zu entwickeln, um nicht an dem hohen Veränderungstempo zu erschöpfen. Ich bin überzeugt, nur so kann jeder Einzelne Wohlbefinden und dauerhafte Gesundheit erlangen und flexibel auf die veränderten Anforderungen in der Arbeitswelt 4.0 reagieren.

Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder von uns hat seine eigene innere Haltung und Einstellung. Damit meine ich Gedanken und Gefühle, die darüber entscheiden, wie ich handele und fühle. Ein einziger Gedanke kann die gesamte Physiologie, die Stress- und Glückshormone, den Atem und Muskeltonus verändern. Jeder von uns hat dies schon 1000-mal selbst erlebt. Gerade ging es mir noch gut, dann taucht ein negativer oder angsterfüllter Gedanke auf und schon reagiert mein Körper. Das, was mir gerade noch Freude bereitet hat, ist von einem Moment auf den anderen vollkommen verändert. Dieser Effekt funktioniert jedoch in beide Richtungen. Ich hadere mit meiner Arbeit und dann … ein motivierendes Wort von meiner Führungskraft oder ein innerer Gedanke der Wertschätzung krempelt meine Welt von einem Moment auf den anderen ins Positive um. Leider ist das Thema „mentale Stärke“ meines Erachtens viel zu wenig präsent. Den wenigsten Menschen ist bewusst, was es den ganzen Tag so in ihnen denkt und mit welcher inneren Einstellung und Haltung sie durchs Leben gehen.  Dabei wirken sich Gedanken in hohem Maße auch körperlich aus – der Praxistest hat dies eindrucksvoll gezeigt!

Kurz gesagt:

Wissenschaftler haben längst erkannt, dass unser Denken unsere Gesundheit bestimmt. Positive, stärkende Gedanken haben eine enorme gesundheitsförderliche Kraft. Gesundheit 4.0 bedeutet für mich neben der körperlichen, auch die mentale Stärke aufzubauen. Es gilt eine aufbauende Gedankenkultur im Denken jedes Einzelnen zu kultivieren, so dass die innere Stimme zum Unterstützer wird. Jeder kann die Fokussierung auf positive und gesundheitsförderliche Gedanken trainieren.  Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass negative Gedanken immer wieder einmal unser Denken bestimmen. Doch mit der entsprechenden Gedankenkultur kann verhindert werden, dass sich dadurch dauerhaft negative Gefühle einstellen. Der Tag hat 24 Stunden und etwa drei Viertel davon sind wir wach. Wir haben also etwa 18 Stunden Potential, Förderliches oder Hinderliches zu denken, zu grübeln oder uns zu freuen. Wofür wollen Sie sich entscheiden?