FOM Daniel SommerDas Thema Technik hat mich in den letzten 25 Jahren beschäftigt: Mit elf Jahren habe ich meinen ersten Computer zusammengebaut. Nach der mittleren Reife habe ich eine  Ausbildung zum IT-Systemelektroniker absolviert – nachdem ich kurzzeitig bei Vater Staat „Regierungsassistenten-Anwärter im Liegenschaftsamt“ gelernt habe. Irren ist eben menschlich …

Meine IT-Ausbildung habe ich übrigens bei der Firma Bechtle, den langjährigen Dienstleister von MANN+HUMMEL absolviert: Der Wechsel zu meinem jetzigen Arbeitgeber im Jahr 2004 war also naheliegend. Für MANN+HUMMEL war ich unter anderem drei Jahre lang in den USA und dann seit 2008 im Telekommunikations- und Anwender-Support in Ludwigsburg tätig.

Mehr als Bits und Bytes

Doch bei aller Abwechslung, die meinen Lebenslauf kennzeichnet: Nach all der Zeit, in der Bits und Bytes, Schnittstellen und Speicher die Hauptrolle spielten, wollte ich mich weiterentwickeln – in Richtung Führungsaufgaben und Personalverantwortung. Mir war klar, dass ich mich umfassend weiterbilden und meinen Horizont grundlegend erweitern musste, um für diesen Schritt gerüstet zu sein. 2010, übrigens im Jahr der Geburt meiner älteren Tochter, suchte ich nach der passenden Möglichkeit, meine Kenntnisse zu erweitern. Ich entschied mich für die FOM, Deutschlands größte private Hochschule, die auch in Stuttgart vertreten ist. Ich wollte ein Präsenz- und kein Fernstudium und möglichst keine Vorlesungen am Wochenende – beides ist an der FOM möglich.

Das Studienzeitmodell der FOM bot, was ich suchte. Ich habe dreimal wöchentlich die Vorlesungen in der Rotebühlstraße in Stuttgart besucht. Das klingt stressig, war bzw. ist für mich als Familienvater die beste Variante: So konnte ich mich unter der Woche auf Job und Studium konzentrieren. Die Wochenenden hatte ich frei, um mich um meine Frau und unsere beiden Töchter zu kümmern. Dennoch geht ein solches Pensum nicht ohne „Kollateralschäden“ ab: Sport, Hobbys und der Kontakt zu Freunden und Bekannten kamen während der vergangenen Jahre zu kurz. Statt dessen habe ich mich regelmäßig zum Lernen mit FOM-Kommilitonen getroffen, die ich auch in Zukunft nicht aus den Augen verlieren werde. Hier sind neue Freundschaften entstanden.

Als sehr erfreulich habe ich Unterstützung durch meine Vorgesetzten erfahren: Sie haben  mich geradezu gecoacht und mir vielfältige Einblicke in Ihre Aufgaben gewährt. Sehr geholfen haben mir auch die flexiblen Arbeitszeitregelungen in meinem Bereich.

Die richtige Wahl getroffen

Mein Fazit: Der Studiengang „Bachelor of Arts in Wirtschaftsinformatik“ bietet die für mich ideale Mischung aus IT und BWL. Ich befasse mich mit der Entwicklung und dem Programmieren von Informations- und Kommunikationssystemen und lerne gleichzeitig, mein Know-how in die betrieblichen Zusammenhänge einzubetten. Schlüsselqualifikationen wie Konfliktmanagement, Selbstorganisation, Moderation und Präsentation runden das Lernprogramm ab. In meiner Bachelor-Arbeit, der sogenannten Thesis, entwickele ich eine beispielhafte Mobilgerätestrategie – mehr Bezug zu meinem Arbeitsumfeld ist kaum möglich. Für diese Arbeit habe ich nach dem bevorstehenden Ende der Vorlesungen und den Prüfungen noch ein halbes Jahr Zeit. Dann habe ich den Bachelor  – hoffentlich – endlich in der Tasche. Doch am Erfolg habe ich keine Zweifel – ebenso wenig wie daran, dass sich mein Studium für mich beruflich lohnen wird. Persönlich profitiere ich schon heute davon.

Doch zunächst einmal freue ich mich auf den Studienabschluss – und die viele ungewohnte Freizeit, die ich trotz Arbeit an der Thesis bald haben werde.