Bachelorarbeit Sharepoint 2

Bachelorarbeit – der Weg wird steinig und schwer

Wer ich bin? Das werden sich viele fragen, denn ich bin neu im Unternehmen. Naja, zumindest als Bachelorand. MANN+HUMMEL am Standort Bad Harzburg habe ich bereits im Praxissemester im Rahmen meines Studiums „Verwaltungsmanagement/eGovernment“ kennengelernt. Da fing alles an…

Drei Themen standen mir in diesem Praxissemester zur Auswahl. Schnell war klar: Ich befasse mich mit SharePoint. „Warum das?“, wird sich so mancher fragen, der mit dem komplexen System bereits in Berührung kam und ihm vielleicht wenig abgewinnen kann. Meine Faszination für alles, was mit Informatik zu tun hat, kristallisierte sich im Studium heraus. Informationstechnik zog mich magisch an. Alles, was ich von der technischen Seite her anpacken konnte, wo ich mich eindenken musste, programmieren musste, machte mir besonders viel Spaß. Im Gegensatz zu den anderen Schwerpunkten: Das Rechtliche und das Betriebswirtschaftliche nahm ich inhaltlich mit, es packte mich aber nie so wie die IT-Herausforderungen.

Diese Entscheidung begleitet mich bis heute. Ob ich sie bereue? Bestimmt nicht. Nach dem Praxissemester arbeitete ich während meines Studiums weiter bei MANN+HUMMEL an dem Thema SharePoint. Und auch jetzt für meine Bachelorarbeit möchte ich mich wieder mit dem Content Management System befassen. Ich freue mich: Endlich geht’s ans Eingemachte! Nachdem ich mich lange mit der Theorie beschäftigt habe, habe ich nun die Umsetzung und den realistischen Nutzen als Ziel fest im Blick. In meiner Bachelorarbeit stelle ich die Frage: Welche Potenziale ergeben sich durch SharePoint 2010 im Werk MANN+HUMMEL Bad Harzburg?

Kann SharePoint MANN+HUMMEL Mitarbeiter unterstützen?

Um diese Frage zu beantworten, stehen mir ab Mitte November 13 Wochen zur Verfügung. Wie soll ich herausfinden, ob SharePoint in Bad Harzburg die Arbeit erleichtern kann? Mein Vorgehen steht fest: Ich muss auf diejenigen zugehen, die das System auch nutzen sollen – die Mitarbeiter. Gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe von etwa sechs Personen ermittle ich den Ist-Zustand einer konkreten Situation und deren „Problemzonen“. Im Gegensatz dazu steht der Soll-Zustand, dazwischen die Kluft der Lösung. Diese Kluft mittels Share Point zu überwinden, ist die Herausforderung, vor der ich stehe.

In letzter Konsequenz wird das Ziel sein: Herausfinden, welche der vielfältigen Funktionen von SharePoint die Mitarbeiter in Bad Harzburg tatsächlich bei ihrer Arbeit unterstützen und die Endanwendung darauf ausrichten. Denn Neues stößt gerne auf Ablehnung, schon allein, weil es Umlernen bedeutet. Wenn der Mehrwert dazu nicht eindeutig erkennbar ist und das System komplex erscheint, ist nichts gewonnen – weder Arbeitszeit noch Akzeptanz.

Es bleibt also abzuwarten, ob sich SharePoint bei uns in Bad Harzburg durchsetzen wird. Ich selbst sehe durchaus Potenziale in Share Point, etwa das gemeinsame Arbeiten an einem zentral abgelegten Dokument. Ich bleibe gespannt, ob die Mitarbeiter das genauso sehen. Gerne halte ich Sie im Verlauf meiner Bachelorarbeit auf dem Laufenden – soweit es die Zeit zulässt. Bisher bin ich da sehr zuversichtlich, aber man weiß ja nie…