Im August habe ich mit 2 weiteren Kollegen eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik im MANN+HUMMEL Werk in Sonneberg begonnen. Mit uns gestartet ist auch ein Auszubildender Mechatroniker und ein BA-Student: eine kleine, aber feine Runde für die Kennenlerntage, von denen ich heute gerne berichten möchte:Die Azubis von Sonneberg
Am ersten Kennenlerntag trafen wir uns morgens für einige Anweisungen im Werk. Im Anschluss holte uns der Inhaber eines Outdoor-Inns, Axel Müller, zu einer Tour auf dem Conference-Bike ab – einem Fahrrad, bei dem sieben Sattel rund angeordnet sind und man sich super unterhalten kann. Während unserer Tour wurde uns eine Teamaufgabe gestellt: In zwei Minuten sollten wir 30 Tennisbälle in einen Eimer werfen. Drei von uns warfen, zwei sammelten Bälle und so meisterten wir die Aufgabe erfolgreich. Nach drei schnell vergangenen Stunden fuhren wir mit dem Auto zu einem Stützpunkt des Outdoor-Inns nach Neufang. In einem Schulungsraum klärten wir, was gute Zusammenarbeit für uns bedeutet. Wir kamen zu dem Schluss, dass besonders Kommunikation, Hilfsbereitschaft, Vertrauen und natürlich Spaß wichtig sind, um gemeinsam gute Ergebnisse zu erzielen.

Darauf folgten zwei weitere Teamaufgaben. Zunächst mussten wir ein Zelt aufbauen, wobei drei von uns nichts sehen und drei ihre Hände nicht benutzen konnten. Nach anfänglicher Schwierigkeit schafften wir die Aufgabe gerade noch in der Zeit. Nun fuhren wir weiter zum Königssee bei Sonneberg. Hier mussten wir ein Floß bauen, welches uns fünf Azubis und unseren Ausbilder halten sollte. Auch diese Aufgabe schafften wir und ich spreche wohl für alle, wenn ich sage: Wir waren schon ein super Team.

Die Azubis von Sonneberg Kennenlerntag

Danach war Bogenschießen angesagt. Jeder Kreis der Zielscheibe stand für einen Geldbetrag. Die geschossenen Beträge wurden summiert, sodass wir auf ein klasse Budget kamen, von dem wir unser Abendessen arrangierten. Mit unserem Budget gingen wir einkaufen und kochten anschließend eine leckere Mahlzeit.

Am nächsten Morgen fuhren wir zu einem Hochseilgarten. Ich kam schnell an meine Grenzen. Die anderen meisterten Balanceübungen und beruhigten mich. So traute ich mir sogar noch eine Balanceübung mit unserem Trainer zu. Danach ging es zur letzten Etappe, einem Teamparcours. Dabei mussten wir mit Wasser gefüllte Becher transportieren und so wenig wie möglich verschütten. Auch diese Aufgabe erledigten wir mit Bravour.

Zum Abschluss fanden wir uns in einer Gesprächsrunde wieder. Es waren zwei super gelungene Tage, wir haben uns nicht nur kennen-, sondern auch schätzen gelernt. Auch hier werde ich wohl für alle sprechen, wenn ich sage: Ich freue mich auf drei tolle Ausbildungsjahre, die wir im Team sicher meistern werden.