Zwei Monate in Paris leben und arbeiten – diese einmalige Chance konnte ich mir nicht entgehen lassen! Als sich mir im Rahmen meines dualen Studiums bei MANN+HUMMEL die Möglichkeit bot, einen Auslandsaufenthalt am MANN+HUMMEL-Standort in Paris zu verbringen, war ich sofort begeistert. In meinem Blogartikel möchte ich Ihnen vom Leben in der französischen Metropole und von meiner Arbeit in der Pariser Marketingabteilung erzählen.

Paris – eine faszinierende Metropole

Da ich vorher noch nie in Paris war und mich schon lange für die Stadt interessierte, habe ich mich riesig über die Zusage zu meinem Auslandspraktikum gefreut und konnte es kaum erwarten, die Stadt und ihre Einwohner endlich kennenzulernen. Am Bahnhof Paris Est angekommen, habe ich mich direkt auf dem Weg zu meinem Hotel am anderen Ende der riesigen Stadt verlaufen. Doch als ich einen Mann nach dem Weg fragte, begleitete er mich bis zur Eingangshalle meines Hotels. Diese Hilfsbereitschaft fand ich beeindruckend, und während meines zweimonatigen Aufenthalts lernte ich die Pariser als sehr höfliche, freundliche und offene Menschen kennen. Die Stadt mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm, dem Invalidendom, dem Sacre-Cœur, dem Louvre und vielem mehr ist einfach faszinierend. Man kann bekannte Museen und Monumente besuchen, in einem der zahlreichen Parks spazieren gehen, durch unzählige kleine Boutiquen oder teure Luxuskaufhäuser wie der Galerie Lafayette bummeln, einen Café am Ufer der Seine genießen und nachts in Clubs Salsa tanzen lernen. Paris ist die lebendigste Stadt, die ich bisher besucht habe, und jedes ihrer 20 Arrondissements hat seinen ganz eigenen Charme. Der Zeitraum meines Aufenthalts im Juni und Juli war perfekt, denn so konnte ich am 14. Juli das berühmte Feuerwerk am Eiffelturm zum französischen Nationalfeiertag bewundern und die Radsportler der Tour de France auf ihrer letzten Etappe auf den Champs-Elysées anfeuern 🙂

ø;

Ein herzliches Willkommen bei MANN+HUMMEL Frankreich

An meinem ersten Arbeitstag in Paris war ich ein wenig aufgeregt, da ich seit langem kein Französisch mehr gesprochen hatte und meine Sprachkenntnisse dementsprechend eingerostet waren. Aber meine Bedenken waren unbegründet, denn meine neuen Kollegen haben mich trotz ein wenig holprigem Französisch sofort offen und herzlich empfangen. Sie haben mich nicht nur bei meinem Projekt auf der Arbeit, sondern auch bei organisatorischen Dingen wie meiner Wohnung oder der Metrokarte unterstützt. Außerdem wurde ich mit vielen hilfreichen Insidertipps zum Leben in Paris und zu weniger von Touristen belagerten Geheimtipps versorgt! Dank dieses tollen Starts fiel es mir leicht, mich wieder an die französische Sprache zu gewöhnen und in Paris einzuleben.

Mein Projekt in der Marketingabteilung bestand darin, Informationen über den französischen Bau- und Landmaschinenmarkt zu recherchieren, um mehr über das Kaufverhalten und das Preisniveau in diesen Bereichen in Erfahrung zu bringen. Eine solche Marktanalyse hatte ich bisher noch nie gemacht und fand es sehr interessant, neue Methoden kennenzulernen. Die Arbeit im Team hat mir viel Spaß gemacht und ich habe einiges über die kleinen kulturellen Unterschiede zwischen Franzosen und Deutschen gelernt. So kam ich beispielsweise bei meinem ersten Meeting schon ein paar Minuten früher zum Konferenzraum, wie das in Deutschland üblich ist. In Frankreich ist man allerdings entweder pünktlich, oder sogar ein bisschen später da, wie mir ein Kollege nach dem Meeting schmunzelnd erklärte. Man unterhält sich auch während der Arbeit viel miteinander und es herrscht eine positive und familiäre Atmosphäre. In den Mittagspausen haben meine Kollegen und ich häufig Baguettes von der Boulangerie geholt und am Ufer der Seine – nur drei Gehminuten vom Büro entfernt – die Sonne genossen.

Inzwischen bin ich wieder in Speyer angekommen und möchte ich mich nochmal beim ganzen Team in Paris für diese unvergesslichen zwei Monate bedanken. Mein Auslandspraktikum war eine tolle Erfahrung und ich habe viel über Paris, die französische Kultur und auch über mich selbst gelernt. 🙂