Als ich vergangenes Jahr die Zusage für ein BORS -Praktikum in der zentralen Unternehmenskommunikation bei MANN+HUMMEL bekam, freute ich mich schon wie verrückt – obwohl es bis zum Praktikum noch über ein Jahr dauern würde. Die Abkürzung BORS steht übrigens für Berufsorientierung an Realschulen.
In den Faschingsferien 2015 war es dann endlich soweit – fünf Tage bei MANN+HUMMEL standen vor der Tür. Während Freunde von mir zum Beispiel im Krankenhaus oder im Kindergarten ihr BORS-Praktikum machen würden, durfte ich für eine Woche bei MANN+HUMMEL erste Berufsluft schnuppern und Erfahrungen sammeln.
Hochmotiviert bereitete ich mich am Samstag vor meinem gründlich vor, indem ich mir die neusten Blogbeiträge auf dem MANN+HUMMEL Unternehmensblog durchlas. Zusätzlich habe ich mir  Informationen zu MANN+HUMMEL rausgeschrieben, um ein bisschen was über das Unternehmen zu lernen.
Am Montag um 7 Uhr ging es direkt los: nach meiner Ankunft in Ludwigsburg am MANN+HUMMEL Werk 5.1 wurde ich gemeinsam mit einem weiteren Schülerpraktikanten, der in der Lehrwerkstatt arbeiten würde, von der Ausbildungsleiterin Frau Fritz begrüßt. Wir bekamen eine kurze Führung und erhielten unsere Gästekarten, die wir zum Eintritt ins Gebäude und zum Bezahlen in der Kantine brauchten. Dann ging es weiter zum Werk 5.1 in die Abteilung „Corporate Communications“, was auf Deutsch so viel heißt wie „Zentrale Unternehmenskommunikation“. Frau Gehring aus dem Team der digitalen Kommunikation, die für diese Zeit meine Praktikumsbetreuerin war, zeigte mir meinen Arbeitsplatz für die nächsten fünf Tage. Ich lernte alle Kollegen aus der Abteilung kennen und konnte mich kurz orientieren, bevor es dann auch gleich an die Arbeit ging!
Meine erste Tätigkeit war es, in einer PowerPoint-Präsentation einige Fakten und Impressionen zu verschiedenen Hotels zusammenzustellen, in denen internationale Kollegen, die zu Terminen nach Ludwigsburg reisen, untergebracht werden können. Mit voller Begeisterung machte ich mich an diese erste Aufgabe. Auch am Dienstag hatte ich noch damit zu tun.
Am Mittwoch bekam ich dann ein neues Projekt: Ich sollte aus dem MANN+HUMMEL Unternehmensblog alle älteren Beiträge in einer Excel-Tabelle nach Titel, Autor, Veröffentlichungsdatum und Kategorie anlegen. Damit war ich den ganzen Tag beschäftigt. Donnerstags durfte ich dann aus der Stuttgarter, Frankfurter und Ludwigsburger Zeitung Beiträge zu MANN+HUMMEL und der Automobilindustrie allgemein ausschneiden, auf weiße Blätter aufkleben und in einem Ordner nach Datum sortiert ablegen. Dabei konnte ich auch weitere spannende Artikel durchlesen, um noch mehr über die Branche zu erfahren.

 

Ich fand es toll, dass ich in nur einer Woche Einblicke in die verschiedensten Bereiche der zentralen Unternehmenskommunikation bekam und überall mitarbeiten durfte: Bei sogenannten „Employer Branding“, das sich mit allen Themen rund um (aktuelle und künftige) Mitarbeiter befasst, in der Presseabteilung und in der digitalen Kommunikation.
Die Woche verging – leider – wie im Flug… Donnerstags auf dem Heimweg wurde mir plötzlich bewusst, dass der nächste Tag schon meiner letzter Praktikumstag sein würde. Das brachte mich ins Grübeln, denn inzwischen hatte mich schon an alles gewöhnt: das Benutzerpasswort am PC, die frische Luft beim allmorgendlichen Durchlüften im Büro, die abwechslungsreiche Arbeit, die tolle Stimmung im Team, das leckere Essen in der Kantine – all das würde mir ganz schön fehlen.
Am Freitagvormittag, an meinem letzten Praktikumstag, fragte Frau Gehring mich, ob ich nicht auch Lust hätte, einen Beitrag auf dem MANN+HUMMEL Blog zu veröffentlichen. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn ich hatte mir auch schon überlegt, dass es toll wäre, etwas zum Blog beizusteuern. Mit diesem Artikel über mein Schülerpraktikum konnte ich das tun. 
Mein Fazit von einer Woche Schülerpraktikum bei MANN+HUMMEL: Es war eine super Idee, mein Praktikum hier zu machen. Ich habe viel gelernt, konnte spannende Erfahrungen sammeln und durfte als Teil des Teams überall mitarbeiten. Für mich geht es jetzt zwar erstmal zurück hinter die Schulbank, dank der tollen Zeit bei MANN+HUMMEL freue ich mich aber schon auf die Zeit nach der Schule, wenn ich einen Beruf lernen kann.