Innovation & Technologie

Das FILTER-WERK – ein Highlight für sich!

14 Okt, 2016  

Von unserem neuen Technologiezentrum und dem FILTER-WERK in Ludwigsburg haben Sie bestimmt gehört, aber haben Sie sich auch schon überlegt, was Sie in diesem ausgefallen Unternehmensmuseum eigentlich erwartet?

Filterelemente zu allen Seiten, dazwischen Relikte aus der Vergangenheit, fernab der Filterproduktion, in Form von Kleidungsstücken und Haushaltswaren – das Museum im neuen Technologiezentrum ermöglicht einen vielseitigen Einblick in die Welt von MANN+HUMMEL. Ob Unternehmensgeschichte, Produktpalette oder Markenvielfalt – hier bleiben keine Fragen mehr offen. Mit dem Museum haben Holzer Kobler Architekturen einen Ort geschaffen, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von MANN+HUMMEL greifbar werden. Simone Haar, die das Konzept geplant hat, ist vom neuen Unternehmensmuseum überzeugt und hat mir in einem Gespräch von den Besonderheiten erzählt.

Simone Haar

Simone Haar

Frau Haar, Sie haben die Konzeptionierung des Museums geleitet. Nach welchem Konzept ist das Museum aufgebaut?

Die obere Etage präsentiert die Anfänge von MANN+HUMMEL. Das heißt sowohl die Entstehung und den Zusammenschluss verschiedener Geschäftsbereiche, als auch das stetige Wachstum, das soziale Engagement und die Entwicklung bis hin zur heutigen Produktvielfalt. Wir haben bei den Produkten darauf geachtet, sie ästhetisch zu inszenieren, denn es steht weniger die Leistung der einzelnen Produkte im Vordergrund, vielmehr geht es um die Vielfalt der Produktpalette.

Die Technologie der Produkte wird dann in der unteren Ebene aufgegriffen. Die Besucher finden Antworten auf die Fragen: Was ist überhaupt Filtration? Warum brauchen wir sie? Und in welcher Form geschieht Filtration? Und natürlich portraitieren wir in diesem Bereich auch das Unternehmen. Wir stellen Mitarbeiter vor und präsentieren Produktionsabläufe und Technologien, zudem zeigen wir die FILTER-Werte und die vielfältige Markenwelt. Die mediale Filterpixelwand ist das verbindende Element der beiden Ebenen. Sie ist dynamisch und zeigt in unterschiedlicher Form die aktuellsten Zahlen, Daten und Fakten über MANN+HUMMEL.

filtermuseum

 

Gab es Gestaltungsherausforderungen, die bei der Planung und Umsetzung zu beachten waren?

Die Eröffnung des Museums sollte nicht der Abschluss eines Projekts sein, sondern der Beginn eines dynamischen Prozesses. Daher war es wichtig jedem Aspekt von MANN+HUMMEL seine adäquate Präsentationsform im Museum zu bieten und am Schluss die Verbindung zu einer Gesamtkomposition zu schaffen. Außerdem war die Möglichkeit Dinge auszuwechseln und zu aktualisieren genauso wichtig wie die Entwicklung einer innovativen Präsentationsform, denn die finden wir in dieser Aufmachung nur bei MANN+HUMMEL.

Inzwischen besitzen viele Unternehmen ein eigenes Firmenmuseum. Gibt es dennoch eine Besonderheit, die das MANN+HUMMEL Museum einzigartig macht?

MANN+HUMMEL selbst ist das Besondere. Die Geschichte des Unternehmens, die Entwicklung, der Umgang der Mitarbeiter und auch das Engagement, das MANN+HUMMEL außerhalb des Arbeitsalltags leistet. Wir von Holzer Kobler wurden hier immer mit Herzlichkeit empfangen und bei unseren Anliegen unterstützt – meiner Meinung nach, ist das eines der Erfolgsrezepte von MANN+HUMMEL.

filtermuseum_2

 

Das Museum fängt viele Aspekte der MANN+HUMMEL Welt ein, ob Historie, Produktportfolio oder Technologie. Gibt es einen Bereich, der besonders im Mittelpunkt steht?

Jeder Bereich ist durch seine eigene gestalterische Ausformulierung ein Highlight für sich. Für den Museumsbesucher gibt es unterschiedliche Zugänge zu den Themen, die sich ganz intuitiv erschließen. Durch die freie Präsentation und den offenen Rundgang kann jeder Besucher seiner eigenen Neugier folgen. Außerdem gibt es ein attraktives Angebot an vielfältigen Informationsmedien, in denen vertiefende Themen einen Platz finden.

Was ist für Sie ein Highlight, auf das Sie besonders aufmerksam machen möchten?

Das ist sicherlich die 17 Meter breite, mediale Pixelwand aus Filterelementen. Hier verbindet sich das immerwährende Filtermaterial mit Hightech in innovativem Format – ein weiteres Markenzeichen von MANN+HUMMEL.

filtermuseum-3

Noch eine Frage, passend zum Abschluss des Interviews: Mit welchem Gefühl soll der Besucher das Filtermuseum verlassen?

Das Ziel ist es, dass der Besucher am Ende sagt: MANN+HUMMEL ist in allen Bereichen eine sympathische und kompetente Firma, die bald ein größeres Museum brauchen wird.

Vielen Dank für das Interview Frau Haar!


Autor

Sinikka Kenklies

Sinikka Kenklies

Sinikka Kenklies hat Unternehmenskommunikation und Wirtschaftswissenschaften studiert und ist nach Stationen in Mainz, Memphis, Montpellier und Frankfurt bei MANN+HUMMEL in Ludwigsburg gelandet. Seit März 2016 kümmert sie sich als Teil des Corporate Publishing Teams neben der allgemeinen Pressearbeit hauptsächlich um die Erstellung der Filtermedia und des Magazins zum Geschäftsbericht.


Artikel kommentieren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor


Ansprechpartner


Ähnliche Beiträge