Filter für Schienenfahrzeuge - Unser Team auf der InnoTransDas ist Teamwork ganz im Stil von MANN+HUMMEL: Auf der Messe InnoTrans, die noch bis morgen in Berlin stattfindet, stellen wir unseren neu entwickelten Innenraumfilter für Schienenfahrzeuge erstmals der Öffentlichkeit vor. Das neue MANN-FILTER Produkt ist das Ergebnis einer bereichs- und standortübergreifenden Zusammenarbeit vor allem unseres Dreigestirns: Christopher Jeblick aus dem Produktmanagement, Thomas Pemsel als Projektleiter und Robert Wolf aus dem Vertrieb Schienenfahrzeuge.

Innerhalb eines Jahres ist es uns gelungen, das MANN+HUMMEL-Know-how aus dem Automobilsektor auf Innenraumfilter in Schienenfahrzeugen zu übertragen. Im Unterschied zu Pkw, Land- und Baumaschinen haben wir es bei Straßenbahnen, U-Bahnen, Nah- und Fernverkehrszügen mit größeren Volumenströmen, vor allem aber mit den strengen Sicherheitsanforderungen v.a. Brandschutz in der Personenbeförderung zu tun.

Spezielle Anforderungen bei Schienenfahrzeugen

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In Schienenfahrzeugen braucht man Innenraumfilter, um im Fahrgastraum und in der Fahrerkabine die geforderte Luftqualität einzuhalten und gleichzeitig die Klimaanlagen vor Verschmutzungen zu schützen. Durch das Erzielen der Filterklasse M5 nach EN779 (über)erfüllen unsere Filter die Reinheitsanforderungen welche die VDI6032 für den Schienenbereich vorgibt. Höchste Priorität genießt in der Personenbeförderung aber auch der Brandschutz. Deshalb sind unsere Elemente Bandschutz-zertifiziert und entsprechen dem neuen europäischen Bahnstandard EN 45545.

Unser Filter für Schienenfahrzeuge: Innovativ und leicht zu wechseln

Der Knackpunkt unseres Innenraumfilters sind aber seine Vorteile gegenüber den am Markt gängigen Filtermatten. Die gefalteten Filterelemente von MANN+HUMMEL ermöglichen durch ihre große Filterfläche bis zu doppelt so lange Standzeiten.

Zudem lassen sie sich so einfach, schnell und sauber austauschen, dass der Service zum Kinderspiel wird. Überzeugen Sie sich im Video wie einfach und leicht der Filterwechsel funktioniert.

Gegenüber dem aufwändigen Wechsel von Filtermatten sparen die MANN-FILTER Elemente viel Zeit, verringern den Wartungsaufwand, verkürzen damit die Stillstandszeiten der Bahnen und senken letztlich die Betriebskosten für die Betreiber.

Ganz nach Kundenwunsch

Für die Auslegung unserer Innenraumfilter haben wir einen flexiblen Komponenten-Baukasten aufgebaut, der unterschiedliche Medien, Rahmenmaterialien und Dichtungen bereithält – alle geprüft und zertifiziert nach den relevanten Standards für Schienenfahrzeuge. Damit sind wir in der Lage, die Filter ganz nach den individuellen Wünschen des Kunden zu konzipieren: Wir wählen das geeignete Medium aus, passen den Filter in Höhe und Breite flexibel an den verfügbaren Bauraum an und wählen das passende Dichtkonzept aus. Zudem ist es bei großen Bauräumen und Volumenströmen möglich, mehrere Filter miteinander zu kombinieren. Eine Option für die Zukunft ist der Einsatz von Filterelementen mit Aktivkohlemedien, die neben Partikeln auch Gerüche und schädliche Gase adsorbieren.

Besonders Spaß gemacht hat uns bei diesem Projekt die ausgezeichnete und effiziente Zusammenarbeit verschiedener Standorte und Abteilungen, von der Vorentwicklung und Produktion über das Projektmanagement und Vertrieb bis hin zur Projektleitung. Das stark technisch orientierte Umfeld der Bahnindustrie hat uns zu kreativem technischen Arbeiten ebenso motiviert wie die positive Resonanz, die wir am Markt auf unser Konzept erhalten.

Das Projektteam

Christopher Jeblick kam 2011 als Wirtschaftsingenieur von der TU Kaiserslautern zu MANN+HUMMEL ist heute als Produktmanager im Bereich Industriefiltration für Innenraumfilter und Kurbelgehäuseentlüftung tätig. Thomas Pemsel studierte Werkstoffwissenschaften an der Uni Nürnberg-Erlangen und fungiert seit 2011 als Projektleiter und Entwickler für Vorentwicklungsprojekte im Bereich Innenraumfilter und technologieverwandten Themen. Robert Wolf arbeitete seit zwei Jahrzehnten als Maschinenbauingenieur, schloss ein Aufbaustudium im B2B-Marketing ab und betreut seit drei Jahren als KeyAccount Kunden aus dem Schienenfahrzeugsektor.

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