Lieselotte Sieber mit dem dreimillionsten Europiclon

Lieselotte Sieber mit dem dreimillionsten Europiclon

Ich habe eines der Erfolgsprodukte von MANN+HUMMEL von Anfang an begleitet – den Europiclon. Seit mehr als 30 Jahren bin ich nun schon im Unternehmen. Doch an meinen ersten Tag kann ich mich noch so gut erinnern, als sei es gestern gewesen. Damals gab es hier noch Fließbänder. Ich habe das Band abgeräumt und Teile sortiert. In das Unternehmen bin ich über meine Verwandtschaft gekommen. Mein Bruder, meine Schwester sowie meine Schwägerin  arbeiten auch bei MANN+HUMMEL – und das ebenfalls bis heute.

Als ich dann gefragt wurde, ob ich beim neuen Europiclon mitarbeiten will, war ich sofort dabei. Ich hatte großes Interesse daran mitzuwirken. An die Anfänge kann ich mich noch gut erinnern. Das waren damals noch ganz kleine Stückzahlen, vielleicht 50 bis 100 Stück der 300er, 400er und 500er Serie.

Aber dann ging es Schlag auf Schlag. Der Europiclon kam bei der Kundschaft wirklich gut an. Die Produktion hat sich stark vergrößert, das war echt der Wahnsinn. Dass der Europiclon so eine große Sache und solch eine Erfolgsgeschichte wird, hätte ich nie gedacht.

Kürzlich haben wir den dreimillionsten Europiclon produziert. Da ich damals schon bei der Geburtsstunde des Allerersten dabei war, wurde ich gefragt, ob ich nicht die Maschine für das Jubiläumsstück bedienen möchte. Da war ich dann natürlich ein bisschen aufgeregt – vielleicht sieht man das ja auf den Fotos. Die anschließende Feierstunde war toll. Unsere Führungskräfte haben die passenden Worte gefunden und haben die Erfolgsgeschichte nochmals Revue passieren lassen.

Der dreimillionste Europiclon wird gefeiert.

Dass ich den Europiclon von seinem Anfang bis zum dreimillionsten Exemplar begleitet habe, macht mich schon stolz. Ich wohne hier in der Nähe in Iggelheim. Kürzlich war ich auf einem Fest und habe einige Bulldogs gesehen und mir gedacht: „Da steckt jetzt Arbeit von Dir drin. Das hast Du gemacht.“ Das ist ein tolles Gefühl. Und auch wenn ich auf den Feldern bei uns die Landmaschinen sehe und genau weiß, da ist der Europiclon drin verbaut, dann macht mich das schon ein bisschen stolz, das muss ich zugeben.

Nun bin ich seit fast 32 Jahren bei MANN+HUMMEL. Ich habe nie mit dem Gedanken gespielt wegzugehen. Trotz seiner Größe hat sich das Unternehmen seine familiären Strukturen bewahrt. Mein Bruder ist 40 Jahre hier, die Schwester 26 Jahre, bei vielen Mitarbeitern waren sogar die Eltern schon im Unternehmen. Zwar sind meine Kinder jetzt noch zu jung – aber wenn meine Tochter vielleicht auch irgendwann mal hier arbeiten und diese Tradition fortführen würde dann wäre ich da schon stolz drauf. Wer weiß, was in dreißig Jahren ist.