In meiner Blogserie „Was macht eigentlich…?“ stelle ich (Arne Bauer) Berufsbilder bei MANN+HUMMEL vor. Als „rasender Reporter“ schaue ich den Mitarbeitern an den deutschen Standorten über die Schulter. In Speyer begleitete ich Andreas Fischer, der als Produktprogrammmanager die Einführung von neuen Industriefiltern ins MANN-FILTER Portfolio von Anfang bis Ende begleitet.

Andreas Fischer ist Produktprogrammmanager

Was macht eigentlich ein Produktprogrammmanager in Speyer?

Die Arbeit von Andreas Fischer ist gewissermaßen detektivisch. Als Produktprogrammmanager sondiert er den Markt ständig nach neuen Filtern. Um Neulinge aufzuspüren, blättert er in Magazinen und Katalogen, bewegt sich auf Messen und Ausstellungen, hebt Motorabdeckungen und fotografiert die Filter dahinter. Bei seiner „Feld- & Desktoprecherche“ ist ein geschultes Auge Gold Wert: „Man bekommt ein Gefühl dafür, was das für Filter sind.“

Mit Benchmark zum Produktprogramm

Stolpert Fischer bei seiner Suche auf einen ihm bislang unbekannten Filter, gräbt er in den Untiefen seiner Datensätzen nach einem vergleichbaren MANN-FILTER-Modell. Liefert seine Recherche keine Treffer, wird der unbekannte Filter in den Labors von MANN+HUMMEL auf Herz und Nieren geprüft. „Benchmark“ nennen die Experten diesen Test, „was kann der Filter?“, bringt Fischer das Ziel der Materialanalyse auf den Punkt.

Auf seinem Bildschirm scrollt Fischer täglich durch über 500 „Engineering Workflows“. Gemeint ist damit der Prozess von der Entdeckung eines unbekannten Filters bis hin zum Tag, an dem MANN-FILTER diesen Filter seinen Kunden anbieten kann. Das errechnete Absatzpotential liefert erste Indizien darüber, mit welcher Priorität  gearbeitet wird. Dabei hat Fischer die Zielmärkte und somit auch die Wettbewerber immer fest im Blick.

Ein umfassendes Produktprogramm gewährleisten

Der  Produktprogrammmanager im Industriefiltersegment kontrolliert den Workflow, koordiniert die beteiligten Akteure und hat das langfristige Ziel immer im Visier. Kein Wunder, dass ein Filter für Fischer dabei zum eigenen Baby wird:  „Einen Filter wachsen zu sehen, bis der Prozess abgeschlossen ist und er als neues Produkt zum festen Teil unseres Programms wird – für mich gibt es nichts Schöneres.“ Hohe Ziele haben sich die Speyrer MANN-FILTER Produktprogrammmanager gesetzt: „Unsere Aufgabe ist es, für alle Modelle Filterausstattung zu gewährleisten.“ Eine große Aufgabe, bedenkt man die unüberschaubare Anzahl an Bau- und Landmaschinenherstellern weltweit. „Der Ersatzteilmarkt fordert das“, lässt Fischer jedoch keine Ausrede gelten.

Präsentation zum Produktprogramm

In Argentinien heuerte der gebürtige Kolumbianer als Marketingassistent bei MANN+HUMMEL an. Seit fast zehn Jahren ist er Produktprogrammmanager in Speyer und kann sich von dort heute nicht mehr wegdenken. Die Arbeit ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen: „Das ist bei uns wie bei Kleinkindern, wenn sie einen Traktor sehen. Wir sind neugierig und wollen wissen, ob da was Neues drin ist.“ Kontakte zu Lieferanten sind von großer Bedeutung. „Immer was Neues sehen und auch mal auf die Straße gehen“, das liebt Fischer an seinen Job. Für ihn gibt es nichts, was ihn mehr bereichert, als „einen Filter verfügbar gemacht zu haben und die erwarteten Absätze zu erreichen“.

Mehr Informationen über Filtrationslösungen von MANN+HUMMEL.