Im Rahmen einer Blogparade haben die Mitarbeiter der Otto Group eine wichtige Frage gestellt: Wie kann die Welt von morgen aussehen? Interessant vor allem angesichts des schnellen Wandels, der uns aktuell und vermutlich auch noch in Zukunft stetig begleitet. Was heute top aktuell ist, gilt in 20 Jahren vermutlich als ähnlich revolutionär wie heutzutage ein Mobiltelefon mit Tasten.

Die Veränderung ist branchenübergreifend und zeichnet sich in nahezu allen Bereichen des privaten und beruflichen Alltags ab, so also auch im Bereich der Kommunikation – meinem Steckenpferd. Hier also meine Gedanken zur Blogparade #Zukunftsblick: Die Welt von morgen:

Ein Wort, das mittlerweile überall zu hören ist und einen großen Anteil am Wandel trägt, ist die Digitalisierung. Oder, um es noch konkreter zu sagen: das Internet. Hohe Bandbreite, DSL und Glasfaserkabel begünstigten eine Entwicklung, ohne die heute nichts mehr geht. Das Internet schafft Offenheit, Partizipation und vor allem Agilität. Die Möglichkeiten der digitalen Welt beeinflussen damit auch unseren Büroalltag, denn ich bin überall vernetzt und muss nicht mehr von morgens bis abends am Schreibtisch sitzen, um erreichbar zu sein. Auf der einen Seite ist das natürlich eine tolle Möglichkeit, doch wer genauer hinsieht merkt schnell: Das ist nur eine Folge der Technik. Viel wichtiger ist meiner Meinung nach eine Veränderung unserer Kultur, unseres Mindsets.

Damals war alles anders…

Ich habe vor mehr als einem Vierteljahrhundert in der Unternehmenskommunikation angefangen. Damals waren Herrschaftswissen, Kästchendenken und Top-Down Kommunikation noch ziemlich weit verbreitet. Das gibt’s auch heute noch, ist aber wie mit den Dinosauriern – stirbt vermutlich aus. Doch bis wir uns tatsächlich von den historisch gewachsenen Regeln gelöst haben, stellen uns alte „Verhaltensmuster der Kommunikation“ immer wieder vor Herausforderungen. Können wir mit einem Mindset aus dem 20. Jahrhundert die kommunikativen Anforderungen des 21. Jahrhunderts meistern?

Unser Einfluss auf die Zukunft

Virtuelle Realität und digitale Kommunikation, statt persönliche Termine vor Ort sind die Devise und das sollten wir uns zu Herzen nehmen. Führungskräfte müssen heute in der Lage sein, virtuelle Teams zu managen. Wichtig ist aber auch, dass wir unsere Mitarbeiter als Botschafter sehen. In der Kommunikation gilt heute mehr denn je: „People first!“ und das wird sich auch in Zukunft nicht so schnell ändern.

Eine weitere, wichtige Aufgabe ist es, die richtigen Plattformen zu wählen, um den Content eines Einzelnen oder eines Unternehmens optimal zu veranschaulichen und die Zielgruppen ohne große Streuverluste zu erreichen. Dann, da bin ich sicher, nehmen wir in der Unternehmenskommunikation richtig Fahrt auf und bekommen in Zukunft noch mehr PS auf die Straße!