„Warum schreibt eine Studentin einen Beitrag über die Ausbildung?“, fragen Sie sich
vielleicht. Und ich gebe zu: wirklich viel wusste ich vor meinen Recherchen zu
diesem Artikel nicht über das Thema Ausbildung. Nach dem Abitur ging es für mich direkt zum Studium an die Universität. Andere Möglichkeiten habe ich nicht wirklich in Betracht gezogen.

Und so geht es laut Statista vielen jungen Menschen:

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Diese Grafik wird von <a href="http://de.statista.com/infografik/1887/zahl-der-studierenden-und-auszubildenden/" target="_blank">Statista</a> zur Verfügung gestellt

 

Während die Zahl der Studenten also kontinuierlich steigt, machen immer weniger junge Menschen eine Ausbildung. Ich habe die Blogparade „Azubi 2014: Lohnt sich die Ausbildung noch?“  deshalb zum Anlass genommen, mich mit der Ausbildung in Deutschland allgemein auseinanderzusetzen und den Lesern einen Einblick in die Ausbildung bei MANN+HUMMEL zu geben.

Vielen Dank an dieser Stelle an karrierebibel und die Krones AG für dieses tolle Projekt.

Ausbildung gestern und heute

Die Geschichte der dualen Berufsausbildung in Deutschland beginnt bereits im Mittelalter: Das Modell der Lehrlingsausbildung wurde damals von den Zünften erschaffen. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die meisten Lehrlinge allerdings noch im Bereich der Handwerkslehre ausgebildet. Seit dieser Zeit ist auch MANN+HUMMEL ein Ausbildungsbetrieb:

Ab dem Jahre 1942 konnten junge Menschen am Standort Ludwigsburg ihre Ausbildung absolvieren. Los ging es damals mit acht Mechaniker-Lehrlingen und einem kaufmännischen Lehrling. Inzwischen bietet MANN+HUMMEL an allen sechs Standorten in Deutschland Ausbildungen und duale Studiengänge an.

In diesem Zusammenhang freuen wir uns auch auf ein besonderes Ereignis, das sich nächste Woche in Speyer ereignen wird: Der MANN+HUMMEL Standort feiert 50 Jahre Ausbildung. 1964 startete hier der erste Jahrgang mit der Ausbildungsmöglichkeit zum Werkzeugmacher. Seither haben hier rund 200 Mitarbeiter ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Note: Sehr gut!

Florian GeringDie Qualität unserer Ausbildung wurde uns schon mehrfach bestätigt: Viele unserer Auszubildenden wurden bereits mit Preisen ausgezeichnet. 2014  stammte der landesbeste Auszubildende von Rheinland-Pfalz im Bereich Werkzeugmechanik aus dem Hause MANN+HUMMEL – und das schon zum zweiten Mal in Folge. Florian Geringk machte seinen Ausbildern damit eine besondere Freude.

Auch das Erreichen der Bestnote ist für Auszubildende bei MANN+HUMMEL keine Seltenheit: Knapp ein Viertel aller Azubis des Werks Speyer schlossen die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker mit der Note 1 ab. Und nicht nur die Auszubildenden von MANN+HUMMEL spielen in der ersten Liga – auch die Ausbildung selbst kann sich sehen lassen.

Ausbildung plus: Das bietet MANN+HUMMEL

„Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft und trägt zum positiven Image unseres Unternehmens bei“, sagt Ursula Fritz, Ausbildungsleiterin bei MANN+HUMMEL in Ludwigsburg. Den Auszubildenden werde deshalb viel geboten:

Von einer umfangreichen Einführungswoche über zahlreiche eigene Projekte bis zu unserem neuen, mit dem HR Excellence Award ausgezeichneten Gesundheitsförderungsprogramm YOLO@MANN+HUMMEL haben die Auszubildenden unzählige Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen, ihre Ausbildung mitzugestalten und das Unternehmen und sich selbst besser kennenzulernen. „Damit wir weiterhin so erfolgreich sind, zählen wir auf erfolgreiche Mitarbeiter mit bestem Fachwissen“, so Fritz. Daher sei es besonders wichtig, eine bestmögliche Ausbildung anzubieten und die Auszubildenden von Anfang an zu fördern – und natürlich auch zu fordern.

Michelle Froehlich

Interessierte  Schülerinnen und Schüler können bei MANN+HUMMEL schon vor Beginn der Ausbildung einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich so ein Bild von ihrem zukünftigen Ausbildungsbetrieb machen – zum Beispiel beim Tag der offenen Tür in der Lehrwerkstatt. Außerdem bietet MANN+HUMMEL am Standort Ludwigsburg eine Schnupperwoche für Schüler verschiedener Klassenstufen an. Dabei lernen die Schüler die tägliche Arbeit in der Lehrwerkstatt kennen und dürfen sogar schon an einigen  Maschinen arbeiten, um sich selbst einen Hubschrauber zu bauen.

Das sagen unsere Auszubildenden

Gruppenbild AzubisWarum sie sich für eine Ausbildung bei MANN+HUMMEL entschieden haben, können die Auszubildenden am besten selbst erklären: Michelle Fröhlich zum Beispiel hat im September ihre Ausbildung zur Industriekauffrau bei MANN+HUMMEL begonnen. Die 19-jährige hat ihr Abitur gemacht, hätte damit eigentlich studieren können. Doch sie hat sich ganz bewusst für eine Ausbildung entschieden: „Ich finde es spannend, die erlernte Theorie direkt in der Praxis umzusetzen. Dadurch ist das Gelernte nicht so abstrakt wie an der Uni, man weiß immer genau, wofür man es braucht. Außerdem ist der Arbeitsalltag eine tolle Abwechslung zur Schule.“ Ob sie später noch studieren möchte, weiß Michelle Fröhlich noch nicht.

Diese Entscheidung hat Ersin Özdede schon getroffen. Er befindet sich derzeit im zweiten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Mechatroniker bei einem anderen Unternehmen, das keine eigene Lehrwerkstatt besitzt. Bei MANN+HUMMEL absolviert er seit etwa einem Jahr seine Grundausbildung in der Lehrwerkstatt. Danach wird er zu seinem Arbeitgeber zurückkehren und dort seine Ausbildung abschließen. „Das Arbeitsklima bei MANN+HUMMEL ist wirklich toll. Die Stimmung unter den Auszubildenden ist klasse, jeder ist zuverlässig und offen, man kann immer jeden um Hilfe bitten. Das ist nicht in allen Unternehmen so selbstverständlich. Mir gefällt es richtig gut hier“, erzählt Özdede, der zunächst mit einem Mechatronik-Studium begonnen hatte, sich dann aber für eine Ausbildung entschied.

Warum sollten Sie eine Ausbildung machen?

Der gesellschaftliche Druck treibt viele Schüler, gerade wenn sie ihr Abitur gemacht haben, an die Hochschulen und Universitäten – und das, obwohl eine Ausbildung für viele vielleicht besser gewesen wäre. Ich selbst habe schon unzählige meiner Kommilitonen sagen hören, dass sie sich im Nachhinein betrachtet eher für eine Ausbildung entscheiden würden.

Es gibt eine Reihe guter Gründe, die für eine Ausbildung sprechen – die finanzielle Unabhängigkeit vom Elternhaus beispielsweise. Zudem nimmt man für die gesamte Dauer der Ausbildung aktiv am Arbeitsleben teil und muss dies nicht auf Werkstudententätigkeiten und Praktika in den Semesterferien beschränken. Der höhere Praxisbezug im Vergleich zum Studium und die Tätigkeiten direkt in den Abteilungen zeichnen Ausbildungen deshalb besonders aus.

Eine Ausbildung bei MANN+HUMMEL ist außerdem eine sichere Investition in die Zukunft: Wer im Anschluss bei MANN+HUMMEL bleiben möchte, wird auch übernommen. Und das sind nicht wenige: Bei MANN+HUMMEL in Speyer sind beispielsweise noch mehr als die Hälfe aller ehemaligen Auszubildenden im Unternehmen.

Dazu gehören zum Beispiel die hier Abgebildeten vom Ausbildungsjahrgang Werkzeugmechaniker 1991:

Auszubildende Speyer 1991

Silke Schenk, die von 1995 bis 1998 ihre Ausbildung zur Bürokauffrau bei MANN+HUMMEL in Ludwigsburg absolviert hat, hat sich ebenfalls dazu entschieden. Inzwischen ist sie Teamleiterin der Entgeltabrechnung. „Ich bin bei MANN+HUMMEL groß geworden, kenne viele Kollegen persönlich – das macht natürlich einiges einfacher. Außerdem macht mein Job mir großen Spaß und ich freue mich über die Herausforderungen, die täglich auf mich warten. Und nicht zuletzt liegt es auch an meinem Team – ich bin sehr stolz und dankbar ein Teil unserer keinen Payroll-„Familie“ zu sein

Nach der Schule wollte Silke Schenk eigentlich ihr Abitur nachholen und studieren. Inzwischen ist sie froh, eine Ausbildung gemacht zu haben. „Es war die richtige Entscheidung“, sagt sie.

Und so werden SIE Azubi bei uns:

In Ihrem Blogbeitrag gibt Frau Fritz interessierten Schülerinnen und Schülern Tipps für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz bei MANN+HUMMEL.

Sollten Sie sich nach wie vor unschlüssig sein, ob eine Ausbildung das Richtige für Sie ist, lesen Sie gerne die zahlreichen Beiträge unserer Auszubildenden auf dem MANN+HUMMEL Blog.

Sind Sie neugierig geworden? Schauen Sie sich doch mal unsere aktuellen Stellenangebote an.