Haben Sie schon einmal von unserer Open Innovation Challenge gehört? Dabei handelt es sich um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, hinter der ein offener Innovationsprozess und neue Ideen stehen. 2016 haben wir diese Art von Wettbewerb bereits zum zweiten Mal veranstaltet und dazu eingeladen, innovative Vorschläge mit uns zu teilen. Thema dieser Challenge waren alternative Dichtungsmaterialien und –lösungen, wobei die Ideengeber sowohl auf das Material selbst, als auch auf die Geometrien und deren Gegenstücke eingingen.

Auch eine Herausforderung für uns

Wir erarbeiten die Fragenstellungen für diesen Wettbewerb im Rahmen eines crossfunktionalen Teams, wobei die Organisation bei meiner Kollegin Mirja Vogt aus dem Bereich Strategy & Innovation und bei mir, Tobias Wörner aus dem Materialgruppenmanagement im Einkauf, liegt. Warum der Einkauf hier eine wesentliche Rolle spielt? Ich stehe tagtäglich in Kontakt mit unseren Lieferanten, welche den Großteil unserer Zielgruppe für die Open Innovation Challenge bilden. Mit ihrem Knowhow tragen sie in großem Maße zum Erfolg von MANN+HUMMEL bei.Im vergangenen Jahr hatten die Teilnehmer zwei Monate Zeit, Ihre Ideen bei uns einzureichen. Neben den Vorschlägen unserer Lieferanten haben auch einige Privatpersonen teilgenommen. Dass wir mit unserem Konzept so viele Menschen erreicht haben, bestätigte uns bereits den Erfolg des Wettbewerbs. Von ausgefallenen Denkansätzen bis zu Themen, die wir gemeinsam mit den Ideengebern relativ schnell voranbringen können, war wirklich alles dabei.

Ein schöner Abschluss

Diese positive Bilanz wollten wir zum Abschluss mit allen Teilnehmern feiern und luden daher zu einem einzigartigen Abschlussevent im Technologiezentrum hier in Ludwigsburg ein. Das sogenannte Open Innovation Event im letzten Dezember war unser Dankeschön an alle, die mit Ihrer Idee zu unserem Wettbewerb beigetragen haben. Die Veranstaltung wurde von Herrn Weber eröffnet. Auch Herr Höhn sowie Herr Dr. Klein haben unsere Gäste willkommen geheißen und über die Aufgaben des Einkaufs und einige technische Schwerpunkte gesprochen.

Da sich die Challenge mit zukunftsorientierten Projekten befasst, war das ein guter Ansatzpunkt für eine unvergessliche Veranstaltung – Wir können nur gestalten, was vor uns liegt, wenn wir wissen, was bereits vergangen ist. Also haben wir die Anwesenden auf eine Reise durch die Zeit eingeladen. Beginnend bei der Vergangenheit haben wir eine Führung durch das hauseigene  FILTERWERK Museum gemacht, um unseren Gästen die Entwicklung unseres Unternehmens vor Augen zu führen. So kamen wir zur Gegenwart, die durch unsere Labore am Standort repräsentiert wurde. Dr. Björn Schmid organisierte eine Führung durch das Prüfzentrum und erklärte, was hier entwicklungs- und versuchstechnisch erarbeitet wird. Ein Versuchsfeld beschäftigt sich dabei auch mit Dichtungsmaterialien sowie ihren Eigenschaften und vielleicht auch schon bald mit den Ideen unserer Teilnehmer. Da wir im Rahmen der Open Innovation Challenge gemeinsam eine Zukunft kreieren wollten, war der letzte Halt unserer Zeitreise die Präsentation unserer Arbeit. Wie funktioniert das Innovationsmanagement bei MANN+HUMMEL? Wie setzen wir neue Ideen um? Und wie haben unsere Gäste zu einer innovativen Zukunft beigetragen?

Das Highlight des Events war abschließend die Verleihung des Innovation Awards. Eine Auszeichnung für den Lieferanten, dessen Ideen am vielversprechendsten sind. Für uns war das eine tolle Gelegenheit, noch einmal unsere Freude über den gelungenen Wettbewerb zu teilen und als Gewinner kann man sich natürlich auch über eine ganz besondere Trophäe freuen!

Da bleibt zum Schluss nur eine Frage offen: Was wird wohl das Thema der Open Innovation Challenge 2017?