Detroit, Ludwigsburg, Indaiatuba, Shanghai und Bangalore – das waren meine Stationen in den letzten zwölf Jahren. Insgesamt habe ich für MANN+HUMMEL bereits auf vier Kontinenten gearbeitet. Angefangen hat alles 2004: Während meines BA-Studiums im Unternehmen war ich für ein dreimonatiges Praktikum im amerikanischen Detroit. Die drei Monate vergingen viel zu schnell und am Ende wollte ich gar nicht mehr zurück. Damit war mein Wunsch geweckt – ich wollte ein Land einmal so richtig kennenlernen und dort längerfristig leben und arbeiten. Deshalb habe ich meine Auslandseinsätze bei MANN+HUMMEL auch von Anfang an aktiv eingefordert. Und so kam ich von Ludwigsburg aus nach Brasilien, China und Indien.

Martin Walter lernt als Expat viele Bräuche kennen

Training für Expats

Jeder Wechsel ins Ausland ist natürlich immer auch mit vielen bürokratischen und organisatorischen Vorbereitungs-Maßnahmen verbunden. Doch ein angehender Expat wird bei MANN+HUMMEL nicht einfach ins kalte Wasser geworfen: Bevor ein Mitarbeiter für längere Zeit ins Ausland geht, ist zunächst ein interkulturelles Training Pflicht. Dort werden die wichtigsten Gesellschafts- und Kulturspezifischen Gepflogenheiten des Landes vermittelt. Ich wurde zum Beispiel auf interkulturelle Fettnäpfchen hingewiesen und ersparte mir so die ein oder andere unangenehme Situation im Gastland. Natürlich gehören auch Sprachkurse zum Standardprogramm. So lernte ich für meinen Einsatz in Brasilien Portugiesisch und für Shanghai ein paar Stunden Mandarin. In Indien ist Englisch Amtssprache, deshalb war ein spezieller Sprachkurs vorab nicht notwendig.

Expat Martin Walter

Look-and-See-Trips für Expats

Darüber hinaus bietet MANN+HUMMEL für angehende Expats einen Look-and-See-Trip an. So hat man die Möglichkeit, das Einsatzland vorab für ein paar Tage zu bereisen und kennenzulernen, im besten Fall gemeinsam mit der Familie. Dabei steht nicht die spätere Arbeit im Vordergrund, sondern der Eindruck, den man vom Gastland erhält. Für mich und meine Familie war wichtig, dass wir einen Überblick über Infrastruktur wie Schulen, Krankenhäuser und Supermärkte erhalten und eventuell schon das ein oder andere Wohnviertel besichtigen konnten. Diesen Trip kann ich jedem angehenden Expat nur empfehlen: Sie können noch so viele Bücher lesen, im Endeffekt ist der reale Eindruck immer der entscheidende.

Hilfe im Bürokratie-Dschungel

Neben dem Look-and-See-Trip unterstützt MANN+HUMMEL Expatriats auch bei allen bürokratischen Hürden. Eine Agentur im jeweiligen Gastland kümmert sich um Visa, Arbeitserlaubnis und andere organisatorische Dinge. Auch der für asiatische Länder obligatorische Tropencheckup wird vom Unternehmen in die Wege geleitet, sodass ich mich  mit meiner Familie um alle persönlichen Angelegenheiten kümmern konnte – schließlich ist ein Landeswechsel gerade für die Familie eine große Herausforderung.

Expat Martin Walter bei Zeremonie 1

In meinem nächsten Blogbeitrag geht es auf eine interkulturelle Reise durch Brasilien, China und Indien. Erfahren Sie in den „Do’s and Dont’s“, wie ich von den Brasilianern aufgenommen wurde, welche Fettnäpfchen man in China kennen sollte und wie man in Indien Small-Talk hält. In diesem Sinne: Até logo, 再见, see you soon!