Ich gebe zu: Internationalität zu fordern ist einfach. Sie in einer Organisation wie MANN+HUMMEL konsequent umzusetzen, ist dagegen alles andere als einfach. Es ist sogar eine echte Herausforderung, der wir uns – wie ich finde – erfolgreich stellen.

Die globale Entwicklung wird bei MANN+HUMMEL großgeschrieben

Globale Entwicklung an 15 Standorten

Wenn ich „wir“ schreibe, meine ich mehr als 900 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung, die auf rund 15 Entwicklungsstandorte in aller Welt verteilt sind. Da ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle diese Standorte in einem globalen Entwicklungsnetzwerk verbunden sind. Das heißt, wir arbeiten überall mit denselben Standards, denselben Datenbanken und CAD-Systemen, mit denselben Prüfeinrichtungen und demselben Projektmanagementsystem. Nur mit dieser gemeinsamen Arbeitsplattform und weltweit verbindlichen Regeln und Prozessen können wir global entwickeln. Wenn ein Kunde das fordert, können wir in China, Europa und Nordamerika gleichzeitig an einem Projekt arbeiten. Das unterscheidet uns von vielen Wettbewerbern und macht MANN+HUMMEL in Anlehnung an unsere Vision zu einem „Leader in Filtration“. Es gibt viele Unternehmen, die uns in einzelnen Märkten Konkurrenz machen können, aber es gibt nur ganz wenige Anbieter, die globale Entwicklungsprojekte so professionell bewältigen können wie wir.

 

International durch Innovation

Das ist natürlich kein Selbstzweck, sondern Teil unserer Wachstumsstrategie in den Zukunftsmärkten in Asien und Amerika. Wir entwickeln dort schon heute in großem Umfang. Künftig werden wir noch stärker in die Regionen gehen, in denen unsere Kunden aktiv sind. Ein weiterer wichtiger Grund für die Globalisierung der Entwicklung heißt „Beschleunigung“. Die Automobilindustrie gehört zu den innovativsten Branchen überhaupt. Um mitzuhalten, müssen wir als Zulieferer alles geben: unsere Produkte ständig verbessern, innovative Lösungen für bestehende Systeme finden und komplett neue Lösungen finden. Dafür können wir alle Kompetenz und Kreativität gut gebrauchen, die wir weltweit haben!

Je globaler wir entwickeln, desto wichtiger wird die Einhaltung gemeinsamer Standards. Deshalb haben wir eine Entwicklungslandschaft geschaffen, die in Ludwigsburg genauso aussieht wie in Indaiatuba oder Shanghai: Überall verwenden wir die gleichen Systeme und Werkzeuge und greifen auf dieselbe Datenbasis zu. Sogar die Prüfstände werden kontrolliert, kalibriert und abgeglichen, damit eine Messung in Brasilien zum gleichen Ergebnis führt wie in China oder Deutschland.

Damit haben wir natürlich schon eine Menge erreicht – trotzdem bleibt noch viel zu tun! Wir packen es an und werden in den wachstumsstarken Regionen unsere Entwicklungskompetenz weiter ausbauen und gleichzeitig wachsen. Auch in Sachen Innovation werden wir weiter unser Bestes geben und die technische Entwicklung vorantreiben – im Sinne unserer Kunden und der Umwelt. Denn auch wir tragen mit unseren Produkten dazu bei, die CO2-Emissionen zu senken. Aber das ist eine eigene Geschichte …“