Unsere Tochter Josefine erblickte am 12. November 2012 das Licht der Welt. Mein Mann und ich waren natürlich sehr, sehr glücklich – und sind es auch heute noch. Josefine ist inzwischen knapp zwei Jahre alt und überrascht uns jeden Tag mit neuen, kleinen Entwicklungen. Das liegt vielleicht auch daran, dass sie seit Anfang des Jahres in die Kita „Die Seepferdchen“ (http://www.kita-seepferdchen.de/)  geht. Ich selbst kann dadurch seit Februar wieder im Projektmanagement von MANN+HUMMEL arbeiten.

Malen und Basteln in der Kita

Die nagelneue Kita

Ein Jahr Elternzeit, das war von Anfang an mein Plan. In den ersten Wochen nach der Geburt konnte ich es mir dann nicht mehr vorstellen, unsere Tochter bereits zu diesem Zeitpunkt in eine Kita zu geben. Es kam mir irgendwie falsch vor, dieses kleine Lebewesen anderen Menschen anzuvertrauen. Dennoch haben wir uns das Angebot von MANN+HUMMEL angesehen: Am Standort Ludwigsburg sind für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 20 Plätze in der nagelneuen Kita am Bahnhof reserviert.

MANN+HUMMEL Kita im Bleyle Areal

MANN+HUMMEL Kita im Bleyle Areal

Eine Kita zum Wohlfühlen

Das Konzept von der Einrichtung hat uns überzeugt und so haben wir uns entschieden, den Schritt zu tun und Josefine angemeldet. Im Januar war Eingewöhnungsphase, ab Februar ging es richtig los. Gleich von Beginn an haben uns besonders die Betreuerinnen gefallen: Sie machten einen sehr dynamischen, motivierten und vertrauensvollen Eindruck und geben uns auch heute noch das Gefühl, dass Josefine dort die wichtigste Person ist. Auch sind die Räumlichkeiten sehr warm und einladend gestaltet. Sie bieten den Kindern so viele Möglichkeiten, den Tag zu verbringen, zu lernen, zu spielen, sich einfach wohl zu fühlen. Josefine ist jetzt montags, dienstags und mittwochs bis 17 Uhr dort, an den Donnerstagen und Freitagen hole ich sie bereits gegen 15 Uhr ab. Im Gegenzug habe ich meinen Job als Projektleiterin für einen großen Automobilhersteller wieder aufnehmen können – auf einer 80-Prozent-Stelle.

Glückliche Kinder, glückliche Eltern

Heute, gut ein halbes Jahr später, bin ich mit allem sehr, sehr zufrieden. Unsere Tochter freut sich jeden Morgen auf die Kita und läuft mir am Nachmittag mindestens (!) genauso glücklich wieder in die Arme. Faszinierend für mich ist vor allem, wie schnell sie dort neue Dinge lernt, seien es Sprache, motorische Fertigkeiten oder ganz grundsätzliche Dinge wie soziale Kompetenz.

Sie schaut sich einfach viel von den anderen, teilweise größeren Kindern ab. Zu Beginn der Kita-Zeit konnte sie beispielsweise noch nicht laufen, nach etwa drei Wochen ging es wie von selbst. Inzwischen ist die Kita ein Teil unseres Lebens, gehört irgendwie zur Familie. Ich weiß meine Tochter gut aufgehoben und kann mich währenddessen voll auf meinen Beruf konzentrieren. Dabei hat mir auch geholfen, schon frühzeitig mit meinem Chef zu sprechen und genau abzustimmen, was meine Aufgaben seien könnten, wenn ich „nur“ zu 80 Prozent arbeite. In der Realität unterschiedet sich meine Arbeit heute nicht von meinen Tätigkeiten vor der Elternzeit. Ich verantworte weiterhin anspruchsvolle Projekte, der einzige Unterschied ist, dass es das eine oder andere Projekt weniger ist, um der 80-Prozent-Regelung Rechnung zu tragen. Die Kita gibt mir dabei auch die Flexibilität, die ich brauche. Wenn es an einem Tag mal ein bisschen länger dauert, kann ich Josefine auch etwas später abholen. Glücklicherweise ist die Kita gleich ums Eck, sodass ich sie wenige Minuten später wieder in die Arme schließen kann.