Warum ich mich für ein Duales Studium entschieden habe? Weil man dort theoretisches Wissen anwenden kann und viel praktisches Wissen erlernt, das man im späteren Berufsleben braucht. Da ich immer im Wechsel 3 Monate an der DHBW in Stuttgart verbringe und dann 3 Monate bei MANN+HUMMEL bin, wird mir nie langweilig. Nach monatelangem Lernen mit einer stressigen Prüfungsphase, bei der ich fast alle Prüfungen in einer Woche schreibe, freue ich mich auf eine kleine Auszeit und die Aufgaben bei MANN+HUMMEL.

Während der Theoriezeit an der Hochschule kann ich dann wieder etwas länger schlafen, was das Aufpassen in den Vorlesungen durchaus erleichtert. Ein weiterer Pluspunkt für das Duale Studium ist, dass man Unternehmenszusammenhänge besser versteht. Durch die Mitarbeit an verschiedenen Projekten und Aufgaben habe ich einen viel größeren Einblick in die ganzen Prozesse eines Unternehmens und das Unternehmen selbst bekommen. Dadurch werde ich auf das spätere Berufsleben vorbereitet und tue mich beim Einstieg ins Arbeitsleben dann leichter. Man kann seine beruflichen Interessen schon während des Studiums entwickeln und so nach dem Abschluss eine Tätigkeit finden, die einem Spaß macht.

Gleich nach dem Abitur begonnen

Ich habe mich für das Fach Wirtschaftsinformatik entschieden, weil mich Computer, das Internet und Technik schon immer faszinierten. Im September 2013 ging es dann auch relativ zügig nach meinem Abitur mit einer Einführungswoche los. Für mich war das eine gute Gelegenheit, um MANN+HUMMEL und auch die anderen Auszubildenden besser kennenzulernen. Nach der Einführungswoche verbrachte ich nochmal 3 weitere Wochen im Unternehmen, um in den Arbeitsalltag reinzukommen und mich mit der Umgebung vertraut zu machen.

Anfang Oktober begann dann die erste Phase an der DHBW. Im Wirtschaftsinformatikstudium habe ich bisher etwas über Software und Hardware, Programmieren, Grundlegendes rund um die IT bis hin zu Themen wie BWL, Marketing und Finanzbuchhaltung gelernt. Dieses Wissen ist wichtig für einen Wirtschaftsinformatiker, da es als Grundlage zur Modellierung von Informationssystemen und Geschäftsprozessen dient.

Ausschlafen entlohnt die harte Arbeit

In den Vorlesungen und Prüfungen wird viel Wissen in kurzer Zeit gelehrt und auch abgefragt. Darauf musste ich mich nach der Schule erstmal einstellen. Der Prüfungsstress und die ganztägigen Vorlesungen werden durch das Ausschlafen halbwegs aufgewogen. Aufgrund der geringeren Kursgröße ist es möglich, viele Fragen zu stellen, die von den Dozenten und Professoren direkt beantwortet werden.

Meine erste Praxisphase verbrachte ich in der Abteilung Application Services, in der sich die Mitarbeiter hauptsächlich mit SAP und Sharepoint beschäftigen. Beide Programme spielen im Alltag eine große Rolle und sind deshalb für das Unternehmen sehr wichtig. Ich schrieb in dieser Abteilung meine erste Projektarbeit, die in die Prüfungsleistung der DHBW mit einfließt. Die Projektarbeiten sollen ans wissenschaftliche Arbeiten heranführen und zeigen, dass der Student Theorie eigenständig erarbeiten und darstellen kann. Leider kosten Projektarbeiten viel Zeit, wodurch weniger Möglichkeiten bleiben, um andere Aufgaben zu bearbeiten. Meine zweite Praxisphase verbrachte ich in der Logistikabteilung , in der ich viel über die logistischen Prozesse lernte und mehr über alle Standorte von MANN+HUMMEL innerhalb Europas erfuhr.