Mein Name ist Inge Wedel, ich bin 27 Jahre alt und habe internationale Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung studiert. Im Oktober 2017 habe ich bei WOLFF & MÜLLER als Pilotkandidat das Generalistenprogramm, ein interdisziplinäres Traineeship, begonnen. Jedes Programm hat einen individuellen Schwerpunkt – bei mir war es das Gottlob-Müller-Prinzip der Nachhaltigkeit. Das ist unsere Strategie und unser Verständnis, wie wir Nachhaltigkeit bei WOLFF & MÜLLER voranbringen wollen. Da mich Nachhaltigkeit schon lange begeistert und in Projekten begleitet, passt das Gottlob-Müller-Prinzip perfekt für mich. Mich reizt die Herausforderung, neben ökonomischen auch ökologische und soziale Aspekte wo möglich einzubeziehen, und dadurch einen Mehrwert zu schaffen. Passend für ein Thema, das in allen Unternehmensbereichen eine Rolle spielt, habe ich ein Jahr lang verschiedene Stationen, ausgerichtet am Lebenszyklus eines Bauwerkes, durchlaufen und eigene Projekte durchgeführt.

Zum Testprojekt

Das Thema Luftqualität ist in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus von Unternehmen und der Öffentlichkeit gerückt. Gerade in verkehrsstarken Regionen wie Stuttgart, Ludwigsburg und Umgebung erscheint es mir insbesondere mit Blick auf die aktuelle Debatte rund um Dieselfahrverbote sehr präsent.

Der Feinstaubfresser in Ludwigsburg

So hat unser geschäftsführende Gesellschafter Dr. Albert Dürr in der Zeitung von den mobilen Feinstaubfressern von MANN+HUMMEL gelesen – die Testfahrzeuge mit der „Filter-Skibox“ auf dem Dach. Auf einem Kongress hat er dann noch von Filterlösungen für Immobilien gehört, da kam ihm als Bauunternehmer schnell die Idee, stationäre Filter an Immobilien aufzustellen, um so zur Verbesserung der Luftqualität beizutragen. Herr Dr. Dürr hat daher Kontakt zu Thomas Fischer, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats bei MANN+HUMMEL, aufgenommen und eine Zusammenarbeit beider Unternehmen vorgeschlagen. So bin ich als Vertreterin von WOLFF & MÜLLER gemeinsam mit meinem Kollegen Bernd Reutter zu diesem Projekt mit dem Filtrationsspezialist MANN+HUMMEL gekommen.

Jan-Eric Raschke und Inge Wedel an der Filtersäule

Von der Idee begeistert

Ich finde es gut, dass ein Familienunternehmen, das Nachhaltigkeit großschreibt, die Initiative  ergreift und gemeinsam mit anderen Unternehmen an Lösungsansätzen gegen Feinstaub arbeitet. WOLFF & MÜLLER hat keinen direkten ökonomischen Mehrwert von dem Projekt, kann aber dadurch der Umwelt etwas Gutes tun, mit gutem Beispiel vorangehen und im besten Fall auch andere von dieser Idee begeistern. Wir als Bauunternehmen können MANN+HUMMEL bei allen baulichen Themen unterstützen, sei es das Bereitstellen einer geeigneten Immobilie, das Beantragen von Genehmigungen oder das Einrichten eines Fundaments und Stromanschlusses.

Inge Wedel mit KolleginGemeinsam mit den Kollegen von  MANN+HUMMEL haben wir in verschiedenen Besprechungen ein Konzept erarbeitet und kontinuierlich angepasst  und neue Lösungen gefunden, bis wir letztendlich mit dem Ludwigsburger Bleyle Quartier ein passendes Testgebiet gefunden hatten, auf dem wir die Idee realisieren und insgesamt drei Filtersäulen aufstellen konnten. Das Quartier wurde von uns erbaut und bietet sich an, da es viele Feinstaubquellen im Umkreis hat, wie den nahegelegenen Bahnhof oder die viel befahrene Martin-Luther-Straße. Gleichzeitig beherbergt es mit einem Kindergarten und einem Ärztehause viele schützenswerte Parteien.

Auch wenn die Feinstaubfilter von MANN+HUMMEL nur das Symptom und nicht die Ursache eines dringlichen und sehr komplexen Problems angehen, tragen die Ansätze in meinen Augen nicht nur zur Linderung eines aktuellen Problems bei, sondern auch zur Entwicklung weiterer Lösungen und einem Bewusstsein für die aktuellen Herausforderungen.

Nicht alles, was man ausprobiert, ist die Lösung

Und jede Lösung wurde irgendwann einmal ausprobiert. Ich hoffe, dass wir mit unserem Filter-Projekt einen kleinen Beitrag leisten können. Wer weiß, vielleicht bringen wir so einen Stein ins Rollen und können am Ende gemeinsam mit anderen Initiativen etwas noch Größeres bewirken.

Jetzt bin ich erst einmal gespannt, was die ersten Messungen, unsere Auswertungen und Erkenntnisse dazu auf dem Bleyle Quartier ergeben. Aber schon jetzt sind wir von dem Projekt überzeugt und wollen auf unserem neuen WOLFF & MÜLLER CAMPUS am Hauptsitz Stuttgart-Zuffenhausen eine weitere Säule aufstellen.

 

 

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