Eigentlich sind ja schon Sommerferien. Ich schreibe eigentlich, da in diesem Jahr alles ein bisschen anders ist als sonst: In der ersten Augustwoche habe ich ein Praktikum in der Lehrwerkstatt von MANN+HUMMEL gemacht. Das heißt, ich bin eine Woche lang jeden Tag arbeiten gegangen, wie meine Eltern – und zwar freiwillig! Doch ich war nicht der Einzige. Die meisten aus meiner Klasse haben in diesen Ferien eine Schnupperwoche bei einem Unternehmen absolviert. Für mich war dabei von Anfang an klar, dass ich auf jeden Fall zu MANN+HUMMEL möchte, weil mein Vater hier arbeitet.

Ich finde es wirklich super! Wir sind hier mit den Auszubildenden zusammen in der Lehrwerkstatt, dürfen selbst an den großen Maschinen arbeiten und haben den ganzen Tag sehr viel Spaß.

Unter der Anleitung von den Auszubildenden bauen wir einen Stirlingmotor. Vom Anfang bis zum Ende machen wir alles selbst – feilen, bohren und so weiter. Das ist zwar viel Arbeit, gefällt mir aber auch richtig gut. Ein Stirlingmotor nutzt als Antrieb Wärme, zum Beispiel Feuer. Man stellt die Flamme unter einen Zylinder, in dem sich Luft befindet. Die Luft dehnt sich dann aus und bewegt einen Kolben, durch den wiederum das Schwungrad bewegt wird. Damit sich das Rad das erste Mal dreht, muss man es nur einmal kurz anstupsen. Dann läuft der Motor automatisch – aber natürlich nur, solange die Flamme brennt.

Ich freue mich schon auf meinen fertigen Stirlingmotor. Wir haben zwar noch einiges zu tun, aber dafür ist es am Ende ein umso schöneres Andenken. Ich werde ihn auf jeden Fall auch meinen Eltern zeigen – ich denke, ihnen wird er genauso gut gefallen wir mir. 🙂