Zur Innovationsstrategie von MANN+HUMMEL gehört das Networking. In der heutigen Wirtschaftswelt benötigen große Betriebe mehr als nur einen Forschungsstandort. Kooperationen, Cluster- und Netzwirkbildungen begünstigen das Hervorbringen neuer Ideen und sind von großer Bedeutung. Diese globale Strategie zeigt sich auch in der Gründung neuer Forschungseinrichtungen in Raleigh/USA und China. Unsere Kooperation mit der Ecole Centrale de Nantes geht in die gleiche Richtung. Wir nutzen das dortige Test- und Simulationszentrum und tauschen uns regelmäßig mit dem Forscherteam über neue Entwicklungen aus. Wir müssen keine eigenen Strukturen schaffen, sondern nutzen Synergieeffekte in der Region. Das verschafft uns eine große Flexibilität, wenn es um neue Themen- und Innovationsfelder geht.

Die Kooperation mit der Ecole de Nantes

Die Kooperation mit der Ecole de Nantes

Mit der Kooperation neue Wege erkunden

Das Team an der Ecole Centrale de Nantes, geleitet von David Chalet als Lehrstuhlinhaber, besteht aus drei Ingenieuren, einem Ingenieurassistenten, drei Doktoranden, fünf Masterstudenten und zwei Post-Doktoranden. Gemeinsam mit uns werden sie versuchen, thermische und Luftführungssysteme in Verbrennungsmotoren zu optimieren und neue Wege zu erkunden, Schadstoffe, CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch zu reduzieren.

Der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit

Die Kooperation wird über fünf Jahre andauern. Wichtig ist jetzt ein guter Startschuss. Wir müssen so schnell wie möglich ein gutes Netzwerk zwischen den beteiligten Personen schaffen. Das ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Daher war mein erster Schritt, eine Sharepoint-Plattform aufzusetzen, um Aufgaben und Planungen zu koordinieren. Dies ist sehr nützlich für die Organisation und ermöglicht direkten Kontakt unter den unterschiedlichen Teammitgliedern.

Die Ecole Centrale de Nantes ist ein Hochschul- und Forschungsinstitut und Mitglied der französischen Ecole Centrales – Gruppe, die aus den renommierten Hochschulen in Lille, Lyon, Marseille, Nantes und Paris besteht. Das Institut bildet Ingenieure, Masterstudenten und Doktoranden aus. Centrale de Nantes schafft es dabei betriebswirtschaftliche Fragen mit Forschungsanwendungen zu kombinieren. Vor allem im Bereich der transversalen und multidisziplinären Probleme in Verbindung mit Energetik (Verbrennungsmotoren, thermisches Management und rationale Energieverwendung) gilt das Institut als führend.

MANN+HUMMEL Frankreich und Centrale de Nantes haben bereits mehrmals erfolgreich kooperiert. 2009 wurde z.B. eine Arbeitsgemeinschaft mit neun Betrieben, Universitäten und Laboren gegründet. Dieses so genannte „OCSYGENE 6 Konsortium“ wurde Ende 2012 abgeschlossen. Es war ein komplexes Projekt mit der schwierigen Aufgabe, die unterschiedlichen Ziele der verschiedenen Partner zu koordinieren.

Fünfjährige Kooperation mit der Ecole Centrale de Nantes

Dieses Jahr entschieden wir uns nun dafür, eine fünfjährige Kooperation nur zwischen MANN+HUMMEL und der Ecole Centrale de Nantes zu starten. Mit dieser neuen Struktur ist es uns möglich, in Bezug auf unsere Forschungsaktivitäten flexibler zu agieren.

Die Zusammenarbeit betrifft drei Abteilungen innerhalb der MANN+HUMMEL Gruppe, die mit der Ecole Centrale de Nantes zusammenarbeiten. Wir fokussieren uns dabei auf drei spezifische Arbeitsfelder: Forschung und Innovationsthemen, Unterstützung der AO Angelegenheiten bei Fragen des Thermomanagements sowie auf Entwicklungsaktivitäten für MANN+HUMMEL Frankreich. Zusammen mit einem französischen Team bei MANN+HUMMEL Frankreich bin ich für die Projektkoordination verantwortlich. Meine Aufgaben beinhalten das Bearbeiten von Anfragen der verschiedenen Organisationen, die Koordination des Ablaufplans und die Überwachung von Aufgaben der internen Abteilungen.

Ich denke dass beide Parteien, MANN+HUMMEL und die Ecole Centrale de Nantes, von der Kooperation profitieren werden.