Am Freitag den 25. Mai hat bei uns am Standort Marklkofen erstmals der Aktivtag #azubisaktiv2018 stattgefunden. Als Teil der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) organisierte ich zusammen mit meinen Kollegen für die Auszubildenden und Verbundstudenten einen Tag voller sportlich-spielerischer und informeller Aktivitäten, bei denen sie sich untereinander besser kennenlernen und ihr Teamwork unter Beweis stellen konnten.

Pünktlich um 8 Uhr stellten die Azubis sich der ersten sportlichen Herausforderung, indem alle gemeinsam vom Werk zum Sportplatz in Marklkofen marschierten. Während sich die Teilnehmer auf den Weg machten, kreiste mir noch der ein oder andere organisatorische Knackpunkt durch den Kopf – klappt es mit der Verpflegung? Laufen die Spiele reibungslos ab? Und egal wie sehr man alles bis ins kleinste Detail durchplant und vorbereitet, das Wetter können auch wir von der JAV nicht beeinflussen. Doch kaum angekommen, konnte ich erleichtert zwei Punkte von meiner Sorgenliste streichen: nebst des riesigen Fußballfeldes, das bereits in sechs verschiedene Stationen aufgeteilt war, empfing uns das perfekte Wetter für unseren Aktivtag!

Warm up vor dem Sport

Vorbereitung ist alles

Bevor sich die Azubis so richtig in die Spiele stürzen konnten, gab es erst einmal Aufwachspiele und wichtige Aufwärmübungen, um später etwaige Verletzungen zu vermeiden. Das führten der Jugendsekretär der IG Metall Landshut und die Ansprechpartnerin für Gesundheit Marklkofen durch. Generell stand das Thema Sicherheit bei uns ganz groß, weswegen vorher alle teilnehmenden Azubis, Verbundstudenten, meine Kollegen und auch ich einen Pakt unterzeichneten, in dem wir die Sicherheits- und Verhaltensregeln bestimmten.

Sicherheitsregeln für Azubis

Bei unserem Aktivtag #azubisaktiv2018 drehte es sich für mich und die Kollegen der JAV besonders darum, den Gruppenzusammenhalt zu stärken. Ich finde es sehr wichtig, dass sich auch die Azubis und Verbundstudenten der verschiedensten Ausbildungsberufe und Ausbildungsjahre untereinander besser kennenlernen. Daher teilten wir alle in völlig bunt durchgemischte Gruppen. Ausgestattet mit einem Laufzettel machten sich dann immer jeweils zwei Gruppen auf, um sich an den Stationen einen freundschaftlichen aber, meiner Meinung nach, nicht minder hart umkämpften Wettkampf zu liefern. Für mich war es richtig schön zu beobachten, wie sich die anfängliche Scheu bei der Gruppenbildung bereits beim ersten Spiel in Luft auflöste.

Laufen mal ganz anders

Ein riesen Highlight des Aktivtages – und das nicht nur für mich als Zuschauer – stellte die Station Promillelauf dar, bei der die Azubis und Studenten während eines mit einer Brille simulierten Vollrausches einen Parcours bewältigen mussten. Wer am Ende noch einen Filterdeckel am schnellsten ver- oder entknoten konnte, erntete den Sieg. Das Verliererteam dagegen durfte zum Ausnüchtern einmal um das Fußballfeld laufen.

Beim Kastenlauf waren hingegen Ausdauer und Schnelligkeit gefragt. Dabei kämpften die Gruppen gegeneinander, indem sie versuchten, sich mithilfe von Getränkekisten fortzubewegen. Es war natürlich sehr lustig mitanzusehen, wie die Teams damit rangen, sich auf den Kästen vorsichtig aneinander vorbei zu hangeln, ohne dabei unabsichtlich alles ins Wanken zu bringen. Gleichzeitig aber fand ich es besonders schön zu beobachten, wie dabei alle nach und nach ihre Berührungsängste verloren haben.

Richtig viel zu lachen hatten wir beim Wasser- und Tannenzapfenlauf. Ich war dabei besonders überrascht davon, dass bei so vielen der Azubis und Verbundstudenten das innere Kind zum Vorschein kam! Während beim Wasserlauf nämlich mithilfe eines Schwamms Wasser von einem Eimer in einen anderen transportieren sollten, lieferten sich die ein oder anderen nebenbei auch noch eine kleine Wasserschlacht.

Geschicklichkeitsspiele

Neben den sportlichen Aktivitäten bot die mhplus zu unserem Aktivtag zwei weitere Stationen an, die sich mit den Themen Gesundheit und Ernährung beschäftigten. Damit sie „Fit im Kopf“ bleiben können, erhielten die Gruppen hilfreiche Tipps und Übungen, die ich selber auch mit nach Hause genommen habe. Außerdem erklärten sie alles rund ums Thema „Superfoods“, wobei ich es richtig spannend fand herauszufinden, was diesen Trend überhaupt ausmacht. Ich fand es auch sehr gut, dass den Azubis und Studenten die Informationen auf spielerische Weise nahegebracht wurden.

Auftakt zu mehr Aktivtagen?

In einer gemeinsamen Feedback-Runde nach dem Aufräumen und zwei Gewinnspielverlosungen, wurde eines dann sehr schnell klar: #azubisaktiv2018 war für alle ein voller Erfolg! Neben der „Promillebrille“ (die auch in den Pausen des Öfteren zum Einsatz kam) und dem Kastenlauf als klare Favoriten, ging auch ein riesen Lob an unsere Kantine, die den Tag über sowohl Essen als auch Trinken kostenlos zur Verfügung stellte. Und auch ich kann nur Positives berichten, denn von der Organisation über das unvorhersehbare Wetter bis hin zum Ablauf hat einfach alles reibungslos geklappt. Es war ein gelungener Tag, an dem nicht nur die Teilnehmer sich, sondern wir alle uns gegenseitig besser kennengelernt und neue Seiten an uns entdeckt haben. Und der Spaß kam natürlich auch nicht zu kurz. So konnte ich mit einem zufriedenen Gefühl ins Wochenende gehen!