9. Klasse Realschule – und was kommt dann? Vielen Teenagern fällt der Schritt von der Schule ins Berufsleben nicht leicht. Da ist es gut, wenn sie von Seiten der Wirtschaft Unterstützung erhalten. In diesem Blogbeitrag spreche ich mit Helen Götz. Die Schülerin geht derzeit in die 9. Klasse Realschule der Gottlieb-Daimler-Realschule in Ludwigsburg und hat nebenbei das Jugendbegleiterprogramm von MANN+HUMMEL absolviert.

Frau Götz, warum haben Sie am Jugendbegleiterprogramm von MANN+HUMMEL teilgenommen?

Götz: Als Realschülerin muss ich mich schon sehr früh, genauer gesagt in der 9. Klasse, entscheiden, welchen Weg ich einschlagen möchte: weiter zur Schule, d.h. aufs Gymnasium gehen, oder mich um einen Ausbildungsplatz bewerben. Da ich noch nicht genau weiß, was ich später einmal machen möchte, habe ich am Jugendbegleiterprogramm von MANN+HUMMEL teilgenommen. Es hilft mir bei der Berufsfindung.Jugendbegleiter Programm

Wie lange dauert das Programm?

Götz: Das Jugendbegleiterprogramm von MANN+HUMMEL hat im vergangenen Jahr kurz nach den letzten Sommerferien begonnen. Es dauerte sechs Monate, während dieser Zeit war ich einmal in der Woche nachmittags für zweieinhalb Stunden bei MANN+HUMMEL und habe dort verschiedene Tätigkeitsfelder kennengelernt: die kaufmännischen und technischen Bereiche sowie die Fertigung. Wir konnten uns  in dieser Zeit auch über die Ausbildungsberufe informieren, die MANN+HUMMEL anbietet. In den ersten Wochen hatten wir verschiedene Führungen durch das Werk, was auch sehr interessant war.

Wer ist wir?

Götz: Wir, das waren etwa 20 Jugendliche aus meiner Klasse und den Parallelklassen. Die Mehrheit der Teilnehmer waren Jungs, was glaube ich daran liegt, dass MANN+HUMMEL ein technisches Unternehmen ist und wir als Projektarbeit eine Standuhr gebaut haben. Das Ganze hatte aber nicht nur technische, sondern auch viele kaufmännische Aspekte, weil wir die Uhr auch entwickelt haben, die Materialien dafür beschafft haben und sie später auch „verkaufen“ sollten. Dafür brauchten wir das richtige Marketing. Dieses Projekt wurde bereits bei dem Informationsabend, in der 8. Klasse bei uns in der Schule stattfand, vorgestellt. Danach konnten wir uns für das Programm bewerben.

Jugendbegleiter Programm

Was hat Sie besonders an dem Jugendbegleiterprogramm interessiert?

Götz: Mich hat das Programm vor allem deshalb interessiert, weil MANN+HUMMEL so ein großes Unternehmen ist. Ich glaube, dass man später ganz gute Chancen hat, auch mal in einem anderen Land zu arbeiten. Nach den Eindrücken, die ich in den sechs Monaten gewonnen habe, tendiere ich eher zu einem kaufmännischen Beruf.

Wie wurden Sie während des Programms von MANN+HUMMEL betreut?

Götz: Wir hatten sogenannte Jugendbegleiter. Das sind erfahrene ehemalige Mitarbeiter von MANN+HUMMEL, die aus verschiedenen Bereichen des Unternehmens kommen. Gut fand ich, dass sie uns viel darüber erzählen konnten, worauf wir im Arbeitsleben und bei Bewerbungen achten sollen. Mit dem Jugendbegleiterprogramm von MANN+HUMMEL habe ich als Schülerin einen guten Einblick in die Berufswelt bekommen. Es ist anders als in der Schule, was ganz Neues und Interessantes.