„Under Pressure“- es war nicht die Inspiration des Queen-Hits aus den 80ern, sondern ein perfekt gewählter Teamname, der den Aspekt unserer Aufgabe nicht besser beschreiben könnte. Jedoch arbeiten wir nicht ungewollt unter Druck, sondern sind motiviert die Aufgabe  im Team mit einem klaren Ziel vor Augen anzugehen.

Bereits vier Wochen nach dem Start bei MANN+HUMMEL wurde uns – den neuen dualen Studenten  – das erste Großprojekt für das erste Theorie/Praxissemester vorgestellt: Auf eigene Verantwortung einen veralteten Prüfstand im Team digitalisieren und neu aufbauen! Ein Meeting mit unserem Projektleiter Robert Kerres war der Beginn für die erste große Herausforderung.

„Aus alt mach neu!“

Nach der eher theoretischen Einführung in das Projekt waren wir alle froh über einen Rundgang durch die Prüfstandabteilung. Robert Kerres präsentierte drei verschiedene Prüfstände, währenddessen vielen erst richtig deutlich wurde, was alles auf uns zukommt. Unsere Wahl fiel schlussendlich auf einen in die Jahre gekommenen Druckpulsationsprüfstand, der bis dato als Experimental-Aufbau fungierte. Die Aufgabe ist nun, ihn zu modernisieren, ein neues Design zu entwickeln und vor allem mit entsprechenden Programmen zu digitalisieren, damit er im regulären Prüfbetrieb eingesetzt werden kann.

Robert Kerres ist für uns erster Ansprechpartner und betreut das Projekt, beziehungsweise leitet das Team. Zusätzlich werden wir bei technischen Fragen von Azubis aus dem 3.Lehrjahr unterstützt, sowie von einer angehenden Industriekauffrau. Schließlich ist das für uns die erste richtige Erfahrung in einer großen Firma und wir benötigen hier und da noch etwas Unterstützung. Doch genau deswegen ist dieses Projekt eine gute Möglichkeit um  gleich alles geben zu können – quasi „Learning by Doing“.

Bei dem Meeting wurde nicht nur die Bedeutung der Digitalisierung bei MANN+HUMMEL verdeutlicht, sondern auch Bezug auf unsere zukünftige Verantwortung in diesem Projekt genommen.

We want you!

Mit Begeisterung in allen Gesichtern stellten wir uns einstimmig der Aufgabe und fingen zuallererst mit der Aufteilung der Teams an.

Ein Vorteil ist nicht nur, dass wir schon einige Programme und digitale Techniken kennenlernen, bevor es dann an die DHBW geht, sondern auch, dass wir unsere sozialen Kompetenzen stärken. Nebenbei erlernen wir das Denken und Handeln im Team und meistern gemeinsam ein Projekt.

Bis zum nächsten Meeting bestimmten wir die Rollen im Team, damit man so schnell wie möglich starten konnte. Es folgten erste Einblicke von Experten der Entwicklung Prüftechnik in die Programme LabVIEW, EPLAN, CATIA und FluidSIM, mit denen wir im Projekt nun in Teilgruppen arbeiten.

Während dem  „Onboarding Modul“ in Baad wurde der Teamname, eine „To-Do-Liste“ und der Ablauf der kommenden Wochen bestimmt. Das erste eigene Meeting verlief reibungslos, wenn auch nicht ganz diskussionsfrei – vor allem bei der Bestimmung des Teamnamens 😉

Selbst wenn wir in der Arbeitswelt noch keine großen Erfahrungen gesammelt haben, sind wir motiviert in diese einzutauchen und Neues zu entdecken. Nach anfänglicher Skepsis ist die Stimmung in Euphorie umgeschwungen und wir freuen uns auf die kommende Herausforderung.

In naher Zukunft melden wir uns wieder mit neuen Erkenntnissen aus der Planungsphase und bringen euch auf den neusten Stand.

Euer „Under Pressure“ Team