Eine Ausbildung bei MANN+HUMMEL ist ein guter Start ins Berufsleben. Welche Möglichkeiten gibt es, und was gefällt jungen Menschen bei uns im Unternehmen besonders gut? In diesem Blogbeitrag spreche ich mit Florian Wenzl, der gerade eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei MANN+HUMMEL in Marklkofen absolviert.

Herr Wenzl, Sie absolvieren derzeit eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei MANN+HUMMEL in Marklkofen. Wie sind die Mindestvoraussetzungen für diesen Ausbildungsberuf, und welchen Abschluss haben Sie?

Wenzl: Man braucht einen Mittelschulabschluss oder höher. Ich habe auf der Realschule in Dingolfing meinen Abschluss gemacht.

Warum haben Sie sich für eine Ausbildung entschieden?`

Wenzl: Mir war es wichtig, eine abgeschlossene Ausbildung zu haben, um mir eine sichere Basis im Erwerbsleben zu schaffen.

Warum haben Sie sich gerade für die Ausbildung zum Industriemechaniker entschieden?

Wenzl: Mein älterer Bruder hat bei MANN+HUMMEL die gleiche Ausbildung gemacht. Von ihm habe ich gehört, welche Tätigkeiten man als Industriemechaniker ausübt und welche beruflichen Möglichkeiten man nach der Ausbildung hat.

Wie haben Sie sich vorab über mögliche Ausbildungsbetriebe informiert? Warum haben Sie sich schließlich dazu entschieden, Ihre Ausbildung bei MANN+HUMMEL zu machen?

Wenzl: Ich habe ein Betriebspraktikum bei MANN+HUMMEL in Marklkofen gemacht. Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Tätigkeit eines Industriemechanikers sehr viel Spaß macht und dass das Berufsbild sehr gut zu mir passt. Daher hatte ich dann umso mehr gehofft, dass ich eine Zusage erhalte.

Industriemechaniker

Das hat ja erfreulicherweise geklappt. Könnten Sie uns kurz ein paar Eckdaten zu Ihrer Ausbildung nennen?

Wenzl: Mit Mittelschulabschluss dauert die Ausbildung zum Industriemechaniker 3,5 Jahre. Mit Realschulabschluss kann man sie auf drei Jahre verkürzen, ebenso wenn man in der Mittelschule war und im letzten Jahr der Berufsschule einen Notendurchschnitt besser als 2,5 hat. Die Ausbildung fängt zunächst mit ein paar Einweisungen an, die zu den alltäglichen Tätigkeiten gehören. In den ersten Monaten machen alle technischen Auszubildenden zusammen den Grundkurs Metall. Erst danach teilt sich der Lehrplan auf in die Arbeit an den Maschinen für uns Industriemechaniker und den Elektrogrundkurs für die Mechatroniker und Elektroniker. Im zweiten Ausbildungsjahr geht es los mit den Versetzungen. Wir durchlaufen verschiedene Abteilungen, die einen anschließend bewerten. Wenn der Einsatz in einer Abteilung gut lief und der Abteilungsleiter einen auf mittlere Sicht brauchen kann, kann es sogar sein, dass schon im zweiten Lehrjahr Übernahmegespräche für die Zeit nach der Ausbildung geführt werden.

Wie war das bei Ihnen?

Wenzl: Bei mir ist es in der mechanischen Instandhaltung super gelaufen. Ich warte auf den Vorvertrag. Wenn ich es schwarz auf weiß habe, komme ich nach der Ausbildung dorthin.

Welche Abteilungen haben Sie bisher durchlaufen? Welche sind noch geplant?

Wenzl: Neben der Instandhaltung war ich im Werkzeugbau und in verschiedenen Bereichen der Produktion. Weitere sind nicht geplant, aufgrund meiner wahrscheinlichen Übernahme in der Instandhaltung.

Wie flexibel sind Sie bei der Gestaltung Ihrer Ausbildung? Werden Ihre Interessen berücksichtigt – und was interessiert Sie besonders?

Wenzl: Die Ausbildung ist gut strukturiert, vieles ist vorgegeben, aber es ist nicht eintönig. Wir haben viel Abwechslung, was die Art der Tätigkeiten, Kurse o.ä. angeht.

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Welche konkreten Tätigkeiten übernehmen Sie?

Wenzl: Ich bin momentan in der Instandhaltung für Betriebstechnik. Alles was mit Fördertechnik zu tun hat, setzen wir instand. Die Spanne ist sehr abwechslungsreich: Man muss bohren, sägen, flexen, schweißen oder auch mal Bleche biegen.

Was zeichnet die Ausbildung bei MANN+HUMMEL aus? Was gefällt Ihnen besonders gut?

Wenzl: Die Ausbilder legen viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit und dass man die Aufgaben gut macht. Es ist eine strenge Ausbildung, aber das muss meiner Ansicht nach auch so sein. MANN+HUMMEL nimmt seine Aufgabe, uns auszubilden, sehr ernst, und wir erhalten sehr gute Einweisungen in das, was wir lernen sollen.

Welche Voraussetzungen sollte man Ihrer Meinung nach für diese Ausbildung mitbringen?

Wenzl: Wenn man weiß, dass man handwerklich nicht so begabt ist, sollte man sich etwas anderes suchen. Wer aber körperlich arbeiten und nicht im Büro sitzen möchte und auch handwerklich begabt ist, für den ist der Industriemechaniker die richtige Wahl.

Welche beruflichen Möglichkeiten stehen Ihnen nach der Ausbildung offen?

Wenzl: Ich kann den Techniker oder den Meister machen eventuell wieder auf die Schule gehen.

Wie sieht denn Ihre persönliche Zukunftsplanung aus?

Wenzl: Wenn es mit meinem Vorvertrag klappt, bleibe ich bei MANN+HUMMEL.

Vielen Dank für das Gespräch.

Ausbildungssteckbrief

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