Wer kennt es nicht, das Schlagwort von der „Informationsflut“, der wir kaum noch Herr werden? In meinen Augen ist schon etwas daran, dass man heute aufpassen muss, nicht in dieser Flut unterzugehen. Doch in erster Linie sind Informationen für mich und sicher auch für viele von Ihnen etwas anderes: ein Schlüssel zum Erfolg.

Informationen als Schlüssel zum Erfolg

Um eine Aufgabe erfolgreich erledigen zu können, benötigen wir die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt. Wenn wir im Büro arbeiten, sollen uns diese Informationen durch die Software, mit der wir am PC arbeiten, zur Verfügung gestellt werden. Die Software soll uns also helfen, erfolgreich und damit letztlich auch zufrieden mit uns selbst zu sein.

Wenn ich mir dies vor Augen führe, kann ich mich über manche Diskussionen, die mit der Einführung neuer Softwaresysteme einhergehen, nur wundern. Dabei ist mir natürlich klar, dass der Mensch an Bekanntem hängt – ich will mich da gar nicht ausnehmen.

Gefragt: guter Wille auf allen Seiten

Weil aber das Wissen geradezu explodiert und die Möglichkeiten vorhandener Systeme sprengt, müssen wir immer wieder neue Software einführen. Es wäre schön, wenn die Einführung neuer Systeme mit mehr gutem Willen auf allen Seiten und dafür mit weniger Reibereien und unerfreulichen Diskussionen über die Bühne ginge. Aus meiner Sicht wäre das durchaus möglich: Management und IT sollten sich fragen, ob sie wirklich genug unternehmen, um die Anwender „mitzunehmen“, sie zu informieren, zu überzeugen, eventuelle Bedenken ernst zunehmen und die Einführung behutsam zu gestalten. Von den Anwendern wünsche ich mir mehr Offenheit für Neues und manchmal mehr Sachlichkeit: Argumente bringen mehr als Emotionen.

Alle Beteiligten sollten sich vor Augen halten, was zu beachten ist, um Informationen da zur Verfügung zu stellen, wo sie gebraucht werden. An erster Stelle steht dabei immer der Mensch, an zweiter die Aufgabe, die es zu lösen gilt. Mensch und Aufgabe – das sind für mich die Faktoren, welche die Anforderungen an ein Informationssystem bestimmen. Weil das Wissen täglich zunimmt, werden gleichzeitig die Anforderungen an die Menschen und Systeme immer höher. Aber was ist eigentlich dieses „Wissen“?

Wissen ist Erfahrung, die jemand gemacht hat, und dann dokumentiert und für andere bereitgestellt hat. Daher ist es immer wichtiger, das ich meine gesammelten Erfahrungen schnell und unbürokratisch dokumentieren und überarbeiten kann.

Wissen allein reicht aber nicht aus, um erfolgreich zu sein. Man muss auch in der Lage sein, das Wissen gewinnbringend anwenden zu können. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Satz ein, den ich neulich gelesen habe: “Erfolg buchstabiert man T.U.N. !”

In einem Blog wie diesem wird ebenfalls Wissen untereinander ausgetauscht. Man erhält neue Denkanstöße, kommt auf neue Ideen, entwickelt sich gemeinsam weiter.

Wie sind die Erfahrungen?

Ich habe versucht meine Gedanken rund um die Themen Wissen, Informationen und Informationssystem zusammenzufassen. Ich hoffe, ich konnte mich verständlich machen und würde mich über Kommentare freuen. Außerdem interessiert mich, wie Ihre Erfahrungen mit Informationssystemen aussehen – ganz allgemein und bezogen auf MANN+HUMMEL?