Blutspende in Speyer bei MANN+HUMMEL…diesem Gedanken folgte ich im vergangenen Monat zusammen mit vielen Kolleginnen und Kollegen, als das MANN+HUMMEL Organisationsteam in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz zur ersten Blutspende bei MANN+HUMMEL in Speyer einlud. Das Team folgte dem Wunsch der Mitarbeiter, Hilfsaktionen im Großraum Speyer aktiv zu unterstützen.

Die enorme Anzahl an Erstspendern war für mich „alten Blutspendehasen“ beeindruckend, denn eine Nadel ist für manchen potentiellen Spender respekteinflößend.

Respekt

Dieses Wort ist im Sprachschatz bei MANN+HUMMEL allgegenwärtig. Respekt ist einer unserer Unternehmenswerte und bedeutet für uns, anderen zuhören und ihnen zu helfen, in diesem Falle Leben zu retten.

Ich bin seit langem Blutspender aus Überzeugung und gehe vier- bis sechsmal pro Jahr zum Spenden. Die Aktion bei uns am Standort habe ich genutzt, weil das für mich komfortabel war und sie zeitlich perfekt in meinen Spenderhythmus gepasst hat. Für mich ist das Spenden ohnehin noch bequemer als für Neulinge: Ich musste im Fragebogen weniger Fragen beantworten als ein Erstspender und kannte das Team vom Roten Kreuz, das die Aktion medizinisch betreut und durchgeführt hat.

Ich fand es gut, dass MANN+HUMMEL eine solche Aktion durchgeführt hat, weil sie Kolleginnen und Kollegen dazu gebracht hat, Spender zu werden. Persönlich habe ich vorab mein Bestes getan, um Werbung zu machen und etwaige Bedenken zu zerstreuen. Schließlich tut Blutspenden nicht weh – man fühlt sich nachher nicht einmal geschwächt. Im Gegenteil: Man tut der eigenen Gesundheit einen Gefallen. Die Bildung von neuem Blutplasma wird angeregt, und man bekommt jedes Mal automatisch eine Blutuntersuchung. Das Gefühl, Gutes getan zu haben, gibt es gratis dazu.

Warum sollte man Blut spenden?

Ich habe erfahren, dass täglich 15.000 Blutspenden in Deutschland benötigt werden, es aber regelmäßig zu Engpässen kommt. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird der Bedarf zukünftig aufgrund von demografischer Entwicklung, alternder Bevölkerung und medizinischem Fortschritt noch weiter steigen.

Haben Sie bislang auch gedacht, dass es die Unfallopfer sind, die den größten Teil der Blutspenden benötigen? Es hat mich überrascht herauszufinden, dass tatsächlich das meiste Blut für die Behandlung von schwer erkrankten Menschen, beispielsweise bei Krebs- oder Herzerkrankungen gebraucht wird. Mit diesem Wissen werden vermutlich bei der nächsten Blutspende noch mehr Freiwillige ihr Bestes geben.

Nicht jeder Mensch darf Blut spenden, es gibt gewisse Kriterien, die für eine Blutspende erfüllt werden müssen. Vielleicht haben Sie ja eine Idee, wie auch ein abgelehnter Spender noch zum Lebensretter oder Helfer in der Not werden kann?