Wer bereits den einen oder anderen Blogartikel von mir gelesen hat, weiß, dass ich einen Großteil meiner aktiven Zeit bei MANN+HUMMEL im Ausland verbracht habe. Was ich dabei aber so gut wie nie geschafft habe, war es, mir nach Feierabend auch die touristischen Sehenswürdigkeiten anzusehen. Sicher, es wäre ab und an Zeit dafür gewesen, aber die meisten Tage waren einfach zu anstrengend und stressig, als dass ich am Abend noch einmal losziehen wollte. Allerdings gibt es ja auch Urlaube – und die nutze ich eigentlich immer, um mir die weite Welt anzusehen. Damit habe ich bereits zu meiner aktiven Zeit begonnen – und habe meine Leidenschaft nach meinem Ruhestand deutlich intensiviert. Eine der ersten Reisen führte mich dann auch nach Südafrika. Und ich wurde prompt an MANN++HUMMEL erinnert.

Südafrika

Beste Aussicht mit dem Cable Car

Viele Leute behaupten ja, die Gegend um Kapstadt und den Tafelberg sei das schönste Ende der Welt. Und wirklich, zusammen mit der unglaublichen Gastfreundschaft der Südafrikaner und dem meist herrlichen Wetter ist es hier wunderschön. Das Wahrzeichen von Kapstadt ist der Tafelberg mit einer Höhe von 1.085 m. Mehr als 1.470 verschiedene Pflanzenarten bietet die dortige Fauna. Auch die „Kingprotea“, die südafrikanische Nationalblume ist dort zu finden. Ein Besuch des Tafelbergs ist natürlich Pflicht.

Aussicht   Blick von oben

Dass man von dort oben einen spektakulären Ausblick hat, versteht sich eigentlich fast von selbst. Lange musste man knapp zwei Stunden hinaufwandern. Als ich kurz vor der Jahrtausendwende dort war, fuhr schon das neue „Cable Car“, eine Seilbahn, die den Aufstieg sehr viel angenehmer machte. Im Wechsel beförderten zwei runde Gondeln jeweils 65 Personen. Damit die Gondeln auch bei starkem Wind nicht in der Luft schwingen, wurden 4.000 Liter Wasser als Ballast mit aufgenommen. Die absolute Neuheit dort und besonders toll für jeden Besucher: Nach dem Start drehte sich die Gondel um 360 Grad, so kann jeder seine Fotos schießen und den unvergesslichen Ausblick genießen. Das ist auch heute noch so.

Kapstadt  Seilbahn

Was passiert bei Stromausfall?

Kapstadt

Steht man vor der Talstation und sieht, wie steil die Seilbahn nach oben geht, fragt man sich automatisch: Was passiert eigentlich, wenn einmal der Strom ausfällt, was damals und auch heute in Südafrika immer wieder passieren kann. Keine Bange, für diesen Fall der Fälle wurde vorgesorgt: In der Talstation gibt es ein Notstromaggregat. Es sorgt dafür, dass die Gondeln sicher bis zur jeweiligen Endstation kommen. Das Notstromaggregat wird von einem Deutz-Motor BFG6M 1013 mit 141 kW gespeist. Und: Dieser Motor ist mit einem MANN-Piclon aus Blech auf der Ansaugseite versehen, wie ich bei meinem Besuch erfreut feststellen durfte. Ein großes Staubaustragsventil und eine Regenkappe vervollständigen die Ausrüstung. Der Grund für die Regenkappe in dieser Applikation gibt natürlich Anlass zu Spekulationen. Sie soll eigentlich verhindern, dass mit der angesaugten Luft Feuchtigkeit oder grobe Partikel in den Filter gelangen. So dient sie dazu, das Hauptelement zu schonen und Wartungsintervalle zu verlängern. Der Motor steht allerdings in einem geschlossenen Raum, in dem Feuchtigkeit oder starke Staubverhältnisse gar kein Thema sind. Was hat die Betreiber also dazu bewogen, den Filter mit einer Regenkappe auszurüsten? Ich konnte es nicht herausfinden, vielleicht war es einfach eine Frage des Designs.

MANN-FILTER sorgen für Sicherheit

Das Notstromaggregat mit dem MANN-FILTER steht jedenfalls direkt am Ausgang der Talstation hinter einer Glaswand. Jährlich gehen rund 750.000 Menschen daran vorbei. Ob davon jemand erkennt, dass hier ein MANN-FILTER eingebaut ist? Ich habe es jedenfalls erkannt. Und es zeigte mir, dass MANN+HUMMEL in Sachen Ansaugluftfilter weltweit präsent ist. Selbst am südlichen Ende von Afrika.

Die Anlage insgesamt gibt übrigens ein sehr gutes Bild ab. Schön wäre ein neues, auffälligeres Typenschild am Filter, um uns ein bisschen auffälliger zu positionieren. Aber wie sagte man damals im Unternehmen? „Unsere Filter können alle Farben haben, solange sie schwarz sind.“ Ich habe mich dennoch gefreut, an so exponierter Stelle ein Produkt „meiner“ Firma zu sehen und ich wünsche jedem, dass er die Gelegenheit hat, einmal das schönste Ende der Welt zu besuchen.