Im Rahmen meines dualen Studiums bietet mir MANN+HUMMEL die einzigartige Erfahrung einen 11 wöchigen Auslandsaufenthalt in Shanghai zu verbringen.

Die Metropole Shanghai

Marc Bastian beim Auslandsaufenthalt in Shanghai

Marc Bastian fühlt sich in Shanghai wohl

Mit der Erwartung ein fremdes Land, eine fremde Kultur und eine fremde Sprache kennen zu lernen, sowie voller Vorfreude auf das was mich erwartet, stieg ich also am 12. April in den Flieger von Frankfurt ins chinesische Pudong. Dort angekommen erwartete mich ein übertrieben abgekühlter Flughafenbau (das trifft hier generell auf  alle Gebäude mit Klimaanlage zu) und eine bestimmte, aber dennoch überaus freundliche, Visa- und Ausweiskontrolle.

Das Erste was einem in Shanghai auffällt, ist die wahnsinnige Masse von Menschen, die man überall sieht. Obwohl ich aus einer hanseatischen Großstadt komme und an Menschenmassen gewöhnt sein müsste, bekommt für mich der Begriff „Metropole“ hier eine ganz neue Dimension.

Chinesen sind freundlich und hilfsbereit

Der Eindruck von der Einreise bestätigt sich mit fortlaufender Zeit und Erfahrung immer mehr: Chinesen sind unheimlich freundlich und hilfsbereit. Egal, ob man erfahren möchte wo die U-Bahn hinfährt oder man eine bestimmte Straße nicht findet, versucht jeder, unabhängig davon wie gut sein Englisch ist, zu erklären was man wissen möchte.

Mein Hotel liegt in Jiading und ist damit sehr nah an unserem Werk. Jiading ist ein sehr chinesisches Viertel in dem sich kaum ein Ausländer hin verirrt. Bei der Bestellung von Essen ist es deshalb unwahrscheinlich, dass der Gegenüber einen versteht. Mit viel Gestik und Geduld des Verkäufers schafft man es am Ende dennoch, das richtige Essen in der richtigen Menge zu bekommen.

Der erste Eindruck ist positiv

Das Essen in China ist teils sehr ausgefallen, aber in der Kürze meines Aufenthaltes habe ich noch nichts gefunden, was mir nicht geschmeckt hätte. An das Essen mit Stäbchen muss man sich allerdings erst gewöhnen. Mundgerechte Stücke sind erwartungsgemäß einfach zu fassen, aber ein Schweinesteak mit Stäbchen zu essen will erst gelernt werden.

Allerdings bin ich ja nicht auf Urlaub hier, sondern um die Kollegen vor Ort bei der Durchführung einer Marktanalyse zu unterstützen. An meinem ersten Arbeitstag bin ich herzlich empfangen und gut in das Team integriert worden. Das erste Meeting zu meinem Projekt habe ich auch schon gehalten und einige Denkansätze mitnehmen können.

Der erste Eindruck meines mit eineinhalb Tagen bisher kurzen Aufenthaltes ist durchweg positiv und am einfachsten mit dem Wort „Aufregend!“ zu beschreiben.