Als ich die Zusage für mein Schülerpraktikum bei MANN+HUMMEL bekam, habe ich mich sehr gefreut. Ehrlich gesagt hatte ich allerdings noch gar keine genaue Vorstellung davon, was mich erwarten wird.

Die Lehrwerkstatt

An meinem ersten Tag wurde ich freundlich von der Ausbildungsleiterin Frau Fritz empfangen – und dann ging es auch schon los.

Nach einer ausführlichen Sicherheitsunterweisung wurde ich Dominik, einem Mechatroniker im 4. Lehrjahr zugeteilt. Er zeigte mir die ganze Lehrwerkstatt und erklärte mir jede einzelne Maschine, sodass ich bereits am zweiten Tag an jeder alleine arbeiten konnte. Ich fand es super, dass er sich so viel Zeit für mich genommen hat und mir alle meine Fragen beantwortet hat. Dadurch habe ich mich direkt sicher gefühlt und konnte selbständig arbeiten.

Er gab mir dann auch meine erste Aufgabe: Die Anfertigung einer Bohrplatte. Dieses Bauteil war ein toller Einstieg in die Tätigkeiten in der Lehrwerkstatt, vor allem, weil ich wirklich alles selbst machen durfte – und konnte – nachdem ich die ausführliche Einweisung bekommen hatte. Und zwar vom Feilen bis zum Bohren und Sägen. Das gefiel mir sehr gut, da ich schon immer großen Spaß an technischer Handarbeit hatte.

Am zweiten Tag hatte ich meine Bohrplatte auch schon fertig. Dann bekam ich von meinem Ausbilder die nächste Aufgabe: Ich durfte eine dreieckige Uhr fertigen. Dieses Projekt war natürlich etwas aufwendiger, da ich zunächst das Blech zuschneiden musste, bevor ich anschließend die drei Bleche verschieden bearbeiten konnte – und zwar durch Stanzen, Bohren und Lackieren. Das hat sehr viel Spaß gemacht, da ich meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Die Bauplatte und die Uhr durfte ich nach meinem Praktikum mit nach Hause nehmen – sie werden mich an die schöne Zeit bei MANN+HUMMEL erinnern.

Die erste Woche meines Schülerpraktikums hat meine Erwartungen bereits komplett übertroffen. Ich habe viel gelernt und mich keine Sekunde gelangweilt.

Vom Fertigen zum Prüfen

Nach dieser erfolgreichen Woche kam ich zu einer neuen Station: Dem Bauteile Prüffeld.

Wieder wusste ich nicht, was auf mich zukommen würde – und wieder wurde ich nicht enttäuscht: Ich durfte Motorsaugrohre abdichten und sie dann mit Wasserdruck in die Luft jagen. Natürlich nicht (nur) zum Spaß, sondern um zu prüfen, wie viel sie aushalten. Außerdem testete ich, bei welcher Minustemperatur die Saugrohre begannen undicht zu werden.

Das war nicht nur sehr interessant und lehrreich, sondern hat auch super viel Spaß gemacht – besonders die Saugrohre kontrolliert bersten zu lassen.

Es war wirklich spannend zu sehen, dass sie tatsächlich so viel aushalten.

 

Der Arbeitsalltag bei MANN+HUMMEL

Der berufliche Alltag ist natürlich ganz anders als in der Schule. Es war toll, mal für zwei Wochen ins Berufsleben „reinzuschnuppern“. Besonders aufgefallen ist mir das Gemeinschaftsgefühl bei MANN+HUMMEL: In der Lehrwerkstatt trugen alle T-Shirts mit den FILTER-Werten darauf. Man hat also schon von außen gesehen, dass alle hier ein Team sind. Und ich wurde vom ersten Tag an aufgenommen und habe dazugehört.

Jeden Morgen um 9 Uhr gab es eine gemeinsame Frühstückspause in der kürzlich renovierten Kantine – dort bekommt man alles, was das Herz begehrt, Etwa drei Arbeitsstunden später, ist dann auch schon Mittagspause. In der Mitarbeiterkantine kann man zwischen drei Hauptgerichten – eines leckerer als das andere – verschiedenen Nudelgerichten, allen möglichen Beilagen, einem Salatbuffet, Desserts und Getränken auswählen. So viel Auswahl haben wir in der Schule natürlich nicht.

Um 13 Uhr geht es dann wieder an die Arbeit und gegen 15:30 hat man als Schülerpraktikant Feierabend.

Das Praktikum bei MANN+HUMMEL

Alles in Allem kann ich es sehr empfehlen ein Praktikum bei MANN+HUMMEL zu machen. Die Kollegen sind alle freundlich und hilfsbereit  und man hat immer etwas zu tun. So fühlt man sich gebraucht und als vollwertiges Teammitglied, was mir persönlich sehr wichtig ist.

Für mich als Schüler war es sehr interessant, mal einen richtigen Einblick in das zu bekommen, was mich „da draußen“ erwartet.