Weihnachten – das verbinden die meisten von uns mit positiven Gefühlen. Auch ich genieße diese ganz besondere Zeit jedes Jahr. Vor allem freue ich mich auf die belebten Weihnachtsmärkte, auf Plätzchen, Glühwein und die Feiertage. Während die Tage vor Heiligabend meistens ganz und gar nicht besinnlich, sondern eher ziemlich hektisch zugehen,  hat man danach Zeit, sich seiner Familie und seinen Freunden zu widmen. Man schaltet ein paar Gänge runter und lässt das Jahr in Ruhe ausklingen – ein bisschen wie das Durchatmen nach einem langen Lauf.

Als Kind sahen meine Weihnachtsprioritäten natürlich ganz anders aus: Adventskalender (okay, auf den freue ich mich auch heute noch), Nikoläuse und die Geschenke an Heiligabend waren Schuld daran, dass ich die Weihnachtszeit jedes Jahr kaum abwarten konnte. Damit war bzw. bin ich sicherlich keine Ausnahme – beim Gedanken an Weihnachten bekommen wahrscheinlich die meisten Kinder leuchtende Augen. Doch während einige Eltern Ihre Kinder schon am Nikolaustag mit Geschenken überhäufen, bleibt der Platz unter dem Weihnachtsbaum anderer Familien leer. In kaum einer Zeit im Jahr, werden die sozialen Unterschiede in Deutschland so deutlich, wie an Weihnachten. Umso schöner finde ich es, dass Weihnachten gleichzeitig auch als das Fest der Nächstenliebe gilt – und diesem Namen alle Ehre macht. Denn zu keiner anderen Zeit im Jahr, wird so viel gespendet, wie im Dezember. Auch die Mitarbeiter von MANN+HUMMEL  engagieren sich an Weihnachten für Ihre Mitmenschen. In Ludwigsburg haben wir, wie im letzten Jahr, gemeinsam mit der Caritas eine Wunschbaumaktion auf die Beine gestellt.

 

Kinder aus sozial benachteiligten Familien, die die Caritas unterstützt und betreut, haben uns ihre Weihnachtswünsche aufgeschrieben. Als Auszubildende in der Unternehmenskommunikation übernahm ich dieses Jahr die Organisation und war von der Bandbreite der Kinderwünsche überrascht – vom Teddybären über Computerspiele und Puppenwägen war alles dabei. Die Mitarbeiter in Ludwigsburg konnten sich entscheiden, ob und welchen Wunsch sie erfüllen möchten und legten ihre Geschenke den ganzen Dezember über unter Weihnachtsbäume an unseren Pforten. Für jedes Geschenk wurde ein von den Kindern gebastelter Stern aufgehängt. Nach und nach wurden die Weihnachtsbäume immer voller und verbreiteten eine richtig weihnachtliche Atmosphäre. Vor Heiligabend haben wir die Geschenke dann an die Caritas übergeben. Die Mitarbeiter dort werden dafür sorgen, dass sie rechtzeitig bei den Kindern ankommen.

Ich finde es toll, dass so viele Mitarbeiter sich an der Aktion beteiligt haben – insgesamt erfüllten wir beinahe 250 Weihnachtswünsche!

Obwohl nicht in allen Kulturen, in denen MANN+HUMMEL zuhause ist, Weihnachten gefeiert wird, nutzten viele andere Standorte das Jahresende ebenfalls als Gelegenheit, gemeinnützige Aktionen zu organisieren. Unsere Kollegen in China unterstützen beispielsweise seit mehreren Jahren eine Schule in Shanghai. Dieses Jahr wurden die besten Schüler dort von MANNHUMMEL mit Stipendien belohnt. Der Standort in Marklkofen, Bayern kooperiert mit einer lokalen Tafel. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit bringen Mitarbeiter Lebensmittel mit, die an die Arnsdorfer Tafel weitergegeben und von dort an Bedürftige verteilt werden. Die Mitarbeiter in Laval, Frankreich haben sogar das ganze Jahr über Geld zum Spenden an Weihnachten gesammelt: für jeden unfallfreien Tag, wurden in allen Bereichen zwei Euro gespart. Ab dem 100. Tag ohne Arbeitsunfall sogar vier Euro. Im Dezember wählte dann jeder Bereich eine Organisation aus, an die das Geld gespendet werden sollte und es fand eine große Übergabefeier statt.

Mir hat die Wunschbaumaktion wirklich Freude bereitet. Auch die zahlreichen positiven Rückmeldungen und das Engagement von Mitarbeitern auf der ganzen Welt haben mir gezeigt: anderen zu helfen macht glücklich!