Wie kann ich die Kinder in den Ferien beschäftigen, wenn ich selbst arbeite? Das ist eine Frage, die Eltern sich bei 13 Wochen Schulferien im Jahr stellen müssen. Daher war es klasse, dass im letzten Jahr die Kinderferienbetreuung von MANN+HUMMEL und Kivents auf dem Ingersheimer Holderhof ins Leben gerufen wurde.

Gruppenbild von der Kinderbetreuung bei MANN+HUMMEL

Ich habe mit meinen Kindern auch andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Stadtrandbetreuung besprochen und war überrascht, als meine Tochter sagte, dass sie lieber dahin will, „wo die Mama arbeitet“. Mein Sohn war letztes Jahr noch zu klein, in diesem Jahr durfte er dann aber auch mit und war von der Woche total begeistert.

Individuelle und familiäre Kinderbetreuung

Auch mich hat das Programm überzeugt. Im Gegensatz zu den anderen Ferienfreizeiten ist hier alles sehr individuell und familiär. Statt über 100 Kinder werden nur 15 betreut. Das bietet die Chance ganz anders auf die Kinder einzugehen. Außerdem haben die sechs bis elf Jahre alten Kids die Möglichkeit, ihr Programm selbst mitzugestalten. Wenn die Gruppe entscheidet, dass sie heute nicht basteln will, dann wird eben nicht gebastelt. So etwas ist bei 150 Kindern kaum möglich.

Rund um den Bauernhof

Ich finde es toll, dass die KindBei der Kinderbetreuung kommen leckere Sachen auf den Tisch.er mit dem Bauernhof einen thematischen Rahmen haben. Sie werden in den Hofalltag integriert. Es geht nicht allein darum, die Kinder zu beschäftigen, sondern sie lernen auch etwas. Zum Beispiel haben sie im letzten Jahr Kartoffeln geerntet und daraus Pommes frites gemacht. Viele Kinder kennen heute nur noch die Pommes aus der Tiefkühlpackung und wissen nicht, wie sie eigentlich hergestellt werden. Es wurden Himbeeren geerntet, zu Marmelade verarbeitet und in dem Bewusstsein „ich habe das selbst hergestellt“ mit besonderem Genuss verköstigt.

Durch die vielen Aktivitäten mit den Betreuerinnen und den Hofeigentümern entsteht in der Woche eine nettes Miteinander zwischen Kindern und Erwachsenen. Man überlässt die Kleinen gern der Kinderbetreuung, weil man sie gut aufgehoben weiß.

Enger Kontakt zu anderen MANN+HUMMEL-Eltern

Und es gibt ganz nebenbei noch einen positiven Effekt für die tägliche Arbeit: der Kontakt zu den anderen MANN+HUMMEL-Eltern. Auch wenn man nicht direkt miteinander arbeitet, hat man so einen gemeinsamen Schnittpunkt und begegnet sich im beruflichen Alltag gleich persönlicher.

Und wenn nicht dort, sehe ich sie spätestens zu Beginn der Ferienbetreuung im nächsten Jahr, denn nicht nur meine beiden Kinder haben bekundet, dass sie wieder mit dabei sein wollen.

Kettcar-Wettrennen bei der Kinderbetreuung