Lesjak hat bei MANN+HUMMEL ein Praktikum gemacht und am Citylauf teilgenommen.

Praktikant Alexander Lesjak und Thomas Jessberger beim Citylauf

Diesen Beitrag schreibe ich, während mein sechsmonatiges Praktikum bei der Fa. MANN+HUMMEL in Ludwigsburg zu Ende geht. Noch ein paar Tage, und ich bin in den Semesterferien – was natürlich eine feine Sache ist. Aber ich weiß heute schon, dass ich meine Kolleginnen und Kollegen und auch meine Aufgaben als Praktikant vermissen werde. Denn ich habe hier seit  Anfang März eine rundum positive Praktikumszeit verbracht. Ich habe an einem Projekt zum Thermomanagement im Ölkreislauf und einem Druckregelventil zur Kurbelgehäuseentlüftung mitgearbeitet und dabei wertvolle Erfahrungen sammeln können. Eines der Projekte bearbeitete ich gemeinsam mit einem Projektpartner aus Tschechien, der nur zwei Monate lang in Ludwigsburg war. Die gesamte Kommunikation – persönlich ebenso wie per Telefon oder E-Mail – mit dem Kollegen erfolgte dabei auf Englisch, was für sich gesehen eine wertvolle Übung war.

Voll ins Team eingebunden

Dabei fühlte ich mich voll ins Team eingebunden und hatte vielfältige Aufgaben zu erledigen: Dazu gehörte die Kommunikation mit anderen Abteilungen von MANN+HUMMEL ebenso wie mit externen Firmen, das Konstruieren am CAD-System, die Erstellung bzw. Programmierung (VBA) komplexer Excel-Tabellen, die Dokumentation sowie die Aufbereitung und Präsentation der Ergebnisse. Weil ich einen entsprechenden Wunsch geäußert hatte, konnte ich auch an Messungen auf dem Rollen- und dem Akustikprüfstand teilnehmen. So konnte ich sogar auf einem Gebiet Erfahrungen sammeln, das eigentlich nicht zu meinen Praktikumsaufgaben gehörte, mich aber persönlich interessiert. Hier werden ein paar Punkte deutlich, die das gesamte Praktikum kennzeichneten: Ich fühlte mich nicht wie Praktikant, sondern als vollwertiges Teammitglied mit eigenen Aufgaben und eigener Verantwortung. Ich konnte selbstständig arbeiten und wusste doch, dass ich mich jederzeit an meinen Betreuer und die Teammitglieder wenden könnte. Ich weiß von Studienkollegen, dass dies längst nicht bei allen Praktikumsstellen so ist. Im meinen Fall waren es natürlich die besten Voraussetzungen, um als Praktikant motiviert und engagiert bei der Sache zu sein. Denn als engagiert habe ich MANN+HUMMEL die ganze Zeit über selbst erlebt.

Vom Teamgeist mitgerissen

Besonders überrascht war ich über das Engagement von MANN+HUMMEL im Freizeitbereich. Da werden diverse Sportgruppen angeboten, und der  alljährliche Ludwigsburger Citylauf wird geradezu zelebriert! Das erzeugt Teamgeist und eine positive Aufbruchstimmung, die auch mich erfasst hat – obwohl ich noch nie zuvor 10 km gelaufen bin. Für jemanden, der das erste, aber sicher nicht letzte Mal mitgelaufen ist, kann sich meine Zeit sogar sehen lassen, denke ich.

Hoffentlich kein Abschied für immer

Bei MANN+HUMMEL wird man als Praktikant und „Neuer“ buchstäblich mitgenommen – im übertragenen wie im wörtlichen Sinn. Das Klima ist offen und freundlich – man fühlt sich willkommen. Das alles sorgt dafür, dass ich den Bereich „Strategische Produktentwicklung“ von MANN+HUMMEL  als  Praktikumsplatz nur empfehlen kann. Das MANN+HUMMEL eine sehr ordentliche Praktikumsvergütung bezahlt, ist in diesem Zusammenhang auch kein Schaden. Ich nehme jetzt erst mal Abschied von MANN+HUMMEL, hoffe aber, dass er nicht für immer ist.