Der Standort Himmelkron hat in diesem Jahr erstmals zum „Tag der offenen Ausbildungstür“ eingeladen. Da wir noch keine Erfahrung mit dem Veranstaltungsformat hatten, waren wir sehr gespannt, wie viele Jugendliche mit ihren Eltern kommen würden. Begrüßen durften wir am Samstag, den 16. Juli 2016, dann rund 30 Gäste, darunter etwa zehn potenzielle Bewerber, die sich für das Werk und die Ausbildungsberufe hier am Standort interessierten.

In Himmelkron können Jugendliche eine ganze Reihe von Ausbildungsberufen erlernen: den Elektroniker für Betriebstechnik, die Fachkraft für Lagerlogistik sowie Industriekaufmann/-frau, Industriemechaniker und Physiklaborant. Abiturienten können zudem ein Verbundstudium Betriebswirtschaft und Industriekaufmann absolvieren. Wer sich für einen der Ausbildungs- oder Studienplätze interessiert, informiert sich normalerweise bei der Agentur für Arbeit oder im Internet. Dabei erfährt man zwar viel Theoretisches, doch wenig darüber, wie es in der Praxis bei MANN+HUMMEL wirklich ist. Von daher war ich von der Idee, Jugendliche und ihre Eltern zu einem „Tag der offenen Ausbildungstür“ einzuladen, gleich begeistert.

Tag der offenen Ausbildungstür

Die Veranstaltung fand am Samstag, den 16. Juli 2016 von 10 bis 12 Uhr statt. Unsere Ausbildungsleiterin Frau Baumgärtner begrüßte die Teilnehmer, stellte das Werk Himmelkron vor und beantwortete Fragen zu den Geschäftsfeldern von MANN+HUMMEL. Wir Azubis haben über unsere jeweiligen Ausbildungsberufe informiert und die Interessenten durch Bereiche wie die Instandhaltung, das Lager oder die Büros geführt. Die Jugendlichen haben auf diese Weise gleich einen guten Eindruck bekommen, wo sie während ihrer Ausbildung sein würden und wie die Atmosphäre hier am Standort ist. Bei MANN+HUMMEL wird beispielsweise Teamfähigkeit groß geschrieben. Wichtig ist, dass man sich persönlich gut in die Abteilungen eingliedern kann und sich dort wohlfühlt. Wer sich für den Ausbildungsberuf der Industriekauffrau interessiert, sollte sich für wirtschaftliche Themen interessieren, gern mit Zahlen umgehen und keine Scheu vor Menschen haben.

Tag der offenen Ausbildungstür

Diese Voraussetzungen gelten theoretisch auch für andere Unternehmen. Wenn die Jugendlichen aber nach dem Besuch hier im Werk einen praktischen Bezug zum Unternehmen haben, prägt sich das meiner Ansicht nach stärker ein. Persönlich kann dieser Tag einem sogar mehr bringen als ein Besuch einer Ausbildungsmesse, wo sich viele Firmen vorstellen und man sich nur einen allgemeinen Überblick verschaffen kann. Der Vorteil bei dieser Veranstaltung: Wir konnten sehr konkret auf jeden Einzelnen eingehen.

Tag der offenen Ausbildungstür

Ich hoffe, dass wir den „Tag der offenen Ausbildungstür“ im nächsten Jahr wiederholen. Dann werden wir die Veranstaltung wieder bewerben, mit Flyern, die wir bei Schulen auslegen und einem Beitrag für die fränkische Zeitung. Vielleicht sind ja dann schon die Auszubildenden mit dabei, die in diesem Herbst ihre Lehrstelle antreten. Ich bin jedenfalls gerne wieder mit dabei.

Ausbildung MANN+HUMMEL