Gemeinsam mit den Azubis und Studenten der anderen Standorte starteten wir am 9.Oktober mit dem Bus. Mit großen Taschen und Koffern traten wir gespannt und neugierig die Reise an. Nach entspannter Fahrt kamen wir im beschaulichen Baad an und stellten sogleich fest: wir sind am Ende der Welt.

An unserer Unterkunft angekommen wurden wir standortübergreifend in Kleingruppen eingeteilt. So hatten wir die Chance, viele neue Leute kennen zu lernen. Die neu gebildeten 6 Gruppen starteten direkt noch am Dienstag in die Gruppenprojekte. Direkt stand eine erste kleine Wanderung auf dem Plan. Schnell war die erste Schüchternheit überwunden und es entstand eine lockere Atmosphäre in den Gruppen.

Wanderung im Flussbett

Der Mittwoch begann früh und die Gruppen machten sich direkt nach dem Frühstück an die Planung der Wandertour oder an den Aufbau einer Vorrichtung zur Schlucht Überquerung. Teamwork, ein wichtiger Filterwert, spielte dabei wohl die größte Rolle. Nur gemeinsam kommt man auf den Gipfel und dieses Motto wird bis zum Schluss verfolgt. Selbstverständlich war es anstrengend, doch wie im echten Leben muss man sich als Team durchbeißen, für einander da sein und sich gegenseitig positiv ermutigen.

Kletterpark im WaldAm Tag darauf schmerzten beim ein oder anderen die Waden aber niemand ließ die Gruppe hängen und gemeinsam starteten wir den nächsten Programmpunkt. In diesem Projekt sollte die Gruppe eine Schlucht mittels Seilbahn überqueren. Hierbei war es immer elementar wichtig, als Team zu arbeiten um diese Aufgaben zu meistern. Wie im echten Berufsleben bestimmten wir einen Projektleiter, Abteilungsleiter sowie einen Finanzbuchhalter, da wir alle Seile und Umlenkrollen mit Spielgeld kaufen mussten, am Ende aber dennoch schwarze Zahlen schreiben sollten. Nach einigen Diskussionen und Überlegungen innerhalb der Gruppe erstellten wir eine Einkaufsliste und besorgten die benötigten Materialien.

Durch den Probeaufbau direkt vorm Haus konnten wir sichergehen, dass alle Teile vorhanden sind und die Seilbahn auch funktionsfähig ist. Zusammen wanderten wir dann zur Schlucht und begannen direkt mit dem Aufbau. Jeder arbeitete akribisch mit, da uns ein Zeitlimit gesetzt wurde. Zusammen schafften wir es in der vorgegebenen Zeit und alle konnten sicher die Schlucht überqueren. Mit Stolz konnten wir präsentieren, dass wir einen enorm guten Gewinn erzielt haben. Nach dem Aufräumen stärkten wir uns wieder beim Abendessen und trafen uns im Anschluss mit Kollegen und Kolleginnen im Haus.

Der letzte Tag startete früh um 6 Uhr, denn ein großes Gesamtprojekt stand auf dem Plan. Hier galt es mit allen Neuankömmlingen gemeinsam die sogenannten MANN+HUMMEL Twintower zu errichten. Alle 70 Azubis mussten in einem Projekt unter Beweis stellen, dass wir in Drucksituationen Leistung bringen können. Jede Gruppe war beauftragt, eine Ebene der beiden Türme zu bauen. Jedoch wurde der Bauplan nur per Funkgerät durchgegeben, sodass wir nur nach den Angaben des Gruppenleiters arbeiten konnten. Mit großer Bravour schafften wir es natürlich, zwei Türme aufzustellen. Warum hätte es auch scheitern sollen wir arbeiten ja schließlich bei MANN+HUMMEL! Nach dem Mittagessen stand dann die Busfahrt in die Heimat an.

neue Azubis und Studenten

Neueinsteiger am Standort Ludwigsburg

Diese vier Tage haben uns gezeigt, wie wichtig die Filterwerte für unser Berufsleben sind. Es waren vier sehr lehrreiche und interessante Tage und wir alle konnten Neues dazulernen und unsere Teamarbeit in vielen Bereichen verbessern. Nur im Team und mit dem nötigen Respekt kann man die maximale Leistung erbringen. Viele neue Freundschaften wurden geschlossen und es waren unglaublich schöne Tage. Das neu Erlernte können wir nun perfekt in unseren Arbeitsalltag bei MANN+HUMMEL einbringen.

Vielen Dank dafür!