Wer hätte gedacht, dass man als neuer Auszubildender  schon gleich um sein Leben bangen muss? Wir – Susanne Lehnert und Stefanie Sauter  (Studentinnen an der Dualen Hochschule) – erzählen vom Überlebenstraining – den Einführungstagen für Neulinge bei MANN+HUMMEL:

Die 35 neuen DHBW-Studenten und Auszubildenden bei MANN+HUMMEL staunten nicht schlecht, als sie die Einladung zu den Einführungstagen in Ludwigsburg im Briefkasten hatten. Schließlich lautete ein Programmpunkt zum Berufsstart am 3. September: „Überlebenstraining im Freien“. Der lapidare Kommentar von Frau Fritz, der Ausbildungsleiterin des Unternehmens, war: „Wichtig ist, dass Sie strapazierfähige Kleidung und Regenschutz mitbringen…“

Wir wussten zwar, dass MANN+HUMMEL seit 2012 am Stammsitz in Ludwigsburg für alle Neulinge fünf Einführungstage veranstaltet. Doch ein Überlebenstraining? Was genau würde uns dort erwarten? Fallschirmspringen? Werden wir im Favorite-Park ausgesetzt? Bungee Jumping?

Weit gefehlt. Erst einmal saßen wir mit unserem Coach Günther Lohfink zusammen. Er machte uns mit den so genannten „soft skills“ vertraut und lehrte uns Präsentationen zu gestalten, richtig Feedback zu geben und anzunehmen und wie man sich im Team verhält und gut zusammenarbeitet. Anschließend sollten wir das Gelernte im Überlebenstraining anwenden – und zwar auf dem Erlebnispädagogikspielplatz in Neckarweihingen. Dort erwarteten uns gefährliche Krokodilgräben, tickende Zeitbomben und Elektrozäune…

Die Anspannung war uns ins Gesicht geschrieben, doch dank Günther Lohfinks Tipps und Tricks zum Thema Teamwork meisterten wir selbst die schwierigsten Hürden gemeinsam mit Bravour. Mit klarer Strategie und genauer Aufgabenverteilung hievten sich die fünf Teams über hoch gespannte Seile oder hangelten sich auf der Slackline über den Krokodilgraben.

Die Einführungstage in Ludwigsburg

Wie wichtig der Faktor Vertrauen und die Einhaltung von Kommunikationsregeln in einem Unternehmen sind, wurde durch ein Spiel mit einem Tennisball (die erwähnte Zeitbombe!) symbolisiert. Nachdem ein Anführer bestimmt war, wurden den restlichen Teammitgliedern die Augen verbunden. Der Tennisball lag auf einer leeren Bandrolle, an der zwei Meter lange Schnüre kreisförmig angebracht waren. Die „Blinden“ mussten nun jeweils eine Schnur in die Hand nehmen und den Bewegungsangaben des „Häuptlings“ folgen.

Teambuilding im Krokodilgarten

So lernten wir uns auf spielerische Weise besser kennen und förderten unser gegenseitiges Vertrauen. Das kommt uns im Berufsalltag sicherlich zugute und wir konnten schon die ersten Netzwerke mit den Kollegen aus Speyer und Ludwigsburg knüpfen.

Teambuilding im Krokodilgarten

Wir hoffen, in den nächsten Wochen und Monaten genauso viel Freude und Spaß zu haben wie bei diesen Einführungstagen und bedanken uns nochmals für die tolle Betreuung und Organisation.

Gruppenbild MH Azubis2013