Bald zwei Monate sind vergangen, seit wir, die diesjährigen dualen Studenten, in Baad beim Onboarding unserem Projekt eine grobe Kontur gegeben haben. Seitdem hat sich viel getan! Zeitweise stand der zu modernisierende Prüfstand in der Lehrwerkstatt, sodass wir täglich Zugang hatten und uns bestens mit ihm vertraut machen konnten. Mit „Hochdruck“ konnten wir unser „Under Pressure“-Projekt angehen.

Alle Teams begannen, sich in die Materie einzuarbeiten – sei es das Vermessen des Prüfstandes, um ihn im CAD zu digitalisieren, oder das Entwirren der Kabel im Schaltkasten. Nach anfänglichen Startproblemen wie der Beschaffung einer neuen Lizenz oder dem Installieren der entsprechenden Software für die Programme konnten nun alle Teams mit ihrer Arbeit beginnen.

Bald kamen viele Fragen auf: Welche Teile kann man erhalten, welche muss man austauschen, wo soll man nach neuen Teilen suchen? Eine große Orientierungshilfe waren dabei die zugekauften, neuen Prüfstände der Firma EP Ehrler Prüftechnik Engineering GmbH, die im Allgemeinen die Funktionen besitzen, die unser Prüfstand später haben soll.

Besichtigung der Firma EP Ehrler Prüftechnik Engineering GmbH

Um uns noch besser auf das Thema einstellen zu können, lud uns EP Ehrler Prüftechnik Engineering GmbH nach Niederstetten bei Künzelsau ein, die Firma zu besuchen. Hier wurden wir zunächst durch die Prüfstandabteilung geführt, erhielten allgemeine Informationen zu den verschiedenen Prüfständen und bekamen einen guten Einblick in die Arbeit rund um den Prüfstandsbau. Bei der Besichtigung erkannten wir auch das ein oder andere Bauteil wieder, das wir in unseren alten Prüfstand verbauen wollten oder staunten über den ordentlichen Schaltschrank (dessen Aufbau uns ja noch bevorsteht…).

Bei einer entspannten Kaffeerunde konnten wir dem Softwarespezialisten von EP Ehrler Prüftechnik Engineering GmbH schließlich noch unsere Fragen stellen. Welche Teile wir verbauen müssen, warum in den neuen Prüfständen dieses bestimmte Teil verbaut wurde und wie genau die Messtechnik mit der Software abgestimmt werden muss – das konnten wir nun alles direkt von Experten erfahren.

Auf der Rückfahrt haben wir im Auto begeistert die weiteren Schritte diskutiert. Viele Dinge, die uns vorher nur wie große Fragezeichen erschienen waren, hatten sich aufgeklärt. Wir hatten nun ein klares Ziel, sowie einen konkreteren Plan vor Augen.

Endspurt bei der Ist-Stand-Erfassung

In den folgenden Tagen ging es weiter mit der Planung, sodass wir den Ist-Stand soweit aufgenommen haben: Der Pneumatikplan wurde fertiggestellt, der jetzige Schaltplan wurde digitalisiert und das CAD-Team arbeitet fleißig am 3D-Modell des Prüfstandes.

Auch unsere „PR-Abteilung“ leistete gute Arbeit: Unser Logo steht nun fest und entsprechende T-Shirts wurden in Auftrag gegeben. Das Ergebnis könnt ihr auf dem Bild sehen.

Natürlich gibt es hier und da noch eine Frage, schließlich sind die Programme neu für uns alle. Dabei werden wir jedoch auch in der Firma von Ansprechpartnern für jedes Thema tatkräftig unterstützt. Somit schauen wir positiv auf die kommenden Wochen, in denen wir uns bemühen werden, den neuen, modernisierten Prüfstand zu konzipieren, damit wir in der nächsten Praxisphase ab März direkt mit der Umsetzung beginnen können.