Wie meine Kollegin Sabrina Herrmann bereits im ersten Teil des Berichts über die Auszubildenden-Einführungswoche 2014 angekündigt hat, folgt hier Teil 2 der Woche – wieder erzählt von uns beiden, doch dieses Mal aus meiner Sicht.

Tag 4: Vom Feedback geben, Feedback nehmen und Feedback zum Feedback

Am Donnerstag drehte sich alles rund ums Thema „Feedback“.

Zunächst erarbeiteten wir in Gruppen, was für die beiden Parteien „Feedback-Geber“ und „Feedback-Nehmer“ wichtig ist. Dazu gehörte zum Beispiel beim „Geber“, dass die Kritik konstruktiv sein sollte und man sie auf den „Nehmer“ anpassen sollte. Für den „Nehmer“ sollte umgekehrt gelten, dass er die Kritik nicht als Angriff auf die eigene Person, sondern als Anregung beziehungsweise als Vorschlag zur Verbesserung sehen sollte.

Feedbackrunde

Danach mussten zweimal zwei Personen nach vorne gehen – einer wurde zum Feedback-Geber, einer zum Nehmer ernannt. Dann musste der Feedback-Geber dem Feedback-Nehmer vor allen ein Feedback zu seiner Person geben.

Wir wurden zum Glück nicht nach vorne geholt, denn wir stellen es uns sehr schwierig vor, uns gegenseitig nach so kurzer Zeit zu „bewerten“. Allerdings haben die beiden Feedback-Geber, die ausgewählt wurden, es letztendlich sehr gut gemacht.

Nach dem wie immer sehr leckeren Mittagessen haben wir „Personality Poker“ gespielt. Dabei bekam jeder sieben Karten mit Eigenschaften wie „kultiviert“, „intelligent“, „nett“, „aufmerksam“… Außerdem hatte jeder drei Kärtchen vor sich liegen auf denen „mehr davon“ – „beibehalten“ – „weniger davon“ zu lesen war. Man sollte dann die Eigenschaftskarten, die nicht zu einem selbst passen, zu einer anderen Person ablegen. Wenn man zum Beispiel der Meinung war, dass jemand nicht aufmerksam genug war, legte man die Karte „aufmerksam“ zum „mehr davon“-Kärtchen dieser Person. Am Ende besprachen wir das Spiel.

Man hat dabei viel über sich selbst gelernt und auch etwas über die Wahrnehmung der eigenen Person durch die anderen erfahren, was sehr aufschlussreich war.

Zum Abschluss des vierten Tages machten wir eine kreative Abschlusspräsentation mit Feedback für Herrn Lohfink. Dabei sollten wir aufarbeiten, was wir in dieser Woche alles gemacht und gelernt haben und wie es umgesetzt wurde.

Die Ergebnisse waren wieder total unterschiedlich und sehr kreativ: Einer hat zum Beispiel ein Telefonat mit einer Mutter simuliert, in dem er alles berichtet hat, was diese Woche passiert ist. Eine andere Gruppe hat mit Pantomime nachgespielt, was wir alles gemacht haben.

Letzter Tag

Insgesamt waren alle super zufrieden und haben sich bei Herrn Lohfink für die tolle Woche bedankt.

Tag 5 – die restlichen Informationen

Am letzten Tag stellten sich die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) und der Betriebsrat vor. Im Anschluss daran haben wir ein kurzes Spiel mit der JAV gespielt.

Danach haben wir unsere Paten kennengelernt – das sind größtenteils Auszubildende oder Studenten im höheren Lehrjahr oder Semester, die fachlich das Gleiche machen wie wir. Dementsprechend haben wir uns dann ein letztes Mal in Gruppen aufgeteilt.

Mit unseren Paten haben wir nochmal eine kleine Werkführung gemacht, bei der sie uns gezeigt haben, welche Orte speziell für uns wichtig sind. Außerdem konnten wir bei dieser Gelegenheit Fragen stellen, die uns noch auf der Zunge gebrannt haben, zum Beispiel wie die Klausuren sind oder wo man im Auslandssemester überall hin kann.

Das Gespräch mit den Paten war wirklich hilfreich, da die letzten Zweifel beseitigt werden konnten und wir noch ein paar fachspezifische Informationen bekommen haben.

Zum Abschluss der Woche haben wir noch ein Spiel mit unseren Paten gespielt, bei dem wir die Gruppe durch etwas „brisantere“ Fragen noch näher kennengelernt haben.

Unser persönliches Fazit von unserer ersten Ausbildungswoche bei MANN+HUMMEL

Es ist einfach unglaublich und absolut nicht selbstverständlich, was MANN+HUMMEL alles für uns auf die Beine gestellt hat! Damit hätten wir wirklich niemals gerechnet.

Die Woche hat nicht nur wahnsinnig viel Spaß gemacht, sondern hat uns auch wirklich viel gebracht:

Dies reichte von der Tatsache, dass anfängliche Unsicherheiten und Ängste einem ganz nebenbei (und ohne dass wir es selbst gemerkt haben) genommen wurde, bis hin zum Fakt, dass wir wirklich grundlegende und wichtige Lektionen für unseren Berufsalltag und den Umgang miteinander gewonnen haben. Und nicht nur das: Auch über uns selbst haben wir so einiges gelernt.

Wir als Auszubildende sind als Teil des gesamten Unternehmens genauso wichtig wie jeder andere Mitarbeiter auch. Das haben wir in dieser Woche ganz deutlich gemerkt. Wir freuen uns, dass wir mit MANN+HUMMEL so einen super Arbeitgeber gefunden haben.

Besonders hängen geblieben – und täglich präsent – ist die zentrale Rolle der Kommunikation, die in diesen Tagen häufig im Fokus stand: direkt miteinander zu sprechen und offen zueinander zu sein ist eine der wichtigsten Grundlagen für funktionierende Zusammenarbeit ist.

Eine Erwähnung wert ist außerdem noch das supergute Essen, mit dem wir die ganze Woche über versorgt wurden. Vielen Dank dafür!

Zum Schluss möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Trainer Herr Lohfink für sein Engagement und alles, was er uns beigebracht hat, bedanken. Nicht zuletzt dank der zahlreichen Beispiele aus Ihrem Privatleben und den ständigen Wiederholungen (KVP – kontinuierlicher Verbesserungsprozess – das werden wir wohl niemals vergessen) haben wir die Inhalte wirklich verstanden und verinnerlicht. Dies hat uns nicht nur einen reibungslosen Start in die Ausbildung ermöglicht, sondern begleitet uns auch im Alltag. Weiter so! 🙂