Auf dem Weg zu Leadership in Filtration arbeiten wir stetig daran unsere Prozesse zu verbessern und noch nicht genutzte Potentiale für unser Wachstum einzusetzen. Mit diesem Grundsatz arbeite auch ich und das in der Global Production (GP)  angesiedelte Injection Molding & Welding Lead Team (IMLT) zu dem ich gehöre. Hier entwickeln wir unter anderem eine global umsetzbare „Best Practice“ Strategie für die Ver- und Weiterbearbeitung von Kunststoffen (Spritzgießen und Kunststoffschweißtechnologien). Was im ersten Moment kompliziert klingt, ist im Wesentlichen ein einfacher Schritt länderspezifische Prozesse weltweit einheitlich zu gestalten und zu optimieren.

Eine internationale Kommunikationsplattform schaffen

Zur Förderung dieser Ziele nutzen wir die Kommunikation in verschiedenen Interaktionsräumen. Zum einen veranstalten wir Face-to-Face Meetings. Diese bieten die Möglichkeit sich über aktuelle Themen wie Qualität, geplante und laufende Innovationsprojekte und über neue Best Practice Ansätze direkt auszutauschen. In diesem Kreis werden neue Standards, Prozessinnovationen und Best Practices vorgestellt und verabschiedet. Dem gegenüber stehen die regelmäßigen Trainings. Diese definieren und erklären die Theorie, die hinter der standardisierten Herangehensweise steckt und beinhalten außerdem die praktische Umsetzung bzw. Übung im Technikum des IMLT in Ludwigsburg oder global vor Ort an Serienmaschinen bzw. Serienprojekten im Rahmen einer Prozessoptimierung.

IM Praxis Training

Wir möchten damit auch eine Plattform für den persönlichen Fachaustausch schaffen und die damit verbundene Kommunikation der Core Team Members (CTM) untereinander und dem Lead Team –Champion verbessern. Um diesen Austausch von Erfahrung weltweit zu ermöglichen, gibt es in jedem Werk ein nominiertes CTM-Team. Sozusagen als lokaler Vertreter des IMLT vor Ort (Man könnte auch sagen „the Voice of IMLT“). Somit ist das CTM-Team der Ansprechpartner für Fragen rund um die Spritzgieß- und Schweißthemen innerhalb des jeweiligen Werkes.

Ein weltweiter Austausch bedingt durch unterschiedliche Sprachen und ein variierendes Verständnis natürlich auch immer wieder neue Herausforderungen. Grundsätzlich wird aber versucht im globalen Umfeld mit der gleichen Stimme zu sprechen. Dies gilt in unserem Fall in erster Linie der internen Kommunikation, kann aber genauso auf die Kommunikation mit Kunden übertragen werden, da wir unsere Fertigungsprozesse in erster Linie für globale Prozesse standardisieren. Was ich damit meine? An unterschiedlichen Standorten arbeiten unterschiedliche Personen mit unterschiedlichem Material an einem Projekt. Trotz dieser variierenden Faktoren steht hinter all dem nur ein Ergebnis.

Teamarbeit kennt keine Grenzen

Aktuell findet ein globales Meeting pro Jahr und drei regionale Meetings den Regionen Europa, Americas und Asia-Pacific statt. Dieser internationale Handlungsspielraum erfordert auch eine internationale Kommunikation, daher sprechen wir in der Regel Englisch. Allerdings können auf diesem Wege nicht alle Sprachbarrieren ausgeschlossen werden, weshalb die Trainings bzw. Meetings simultan durch den lokalen Prozessexperten aus dem Core Team Netzwerk direkt in Landessprache übersetzt werden. Unabhängig von Nationalität und Herkunft sollen auf diese Weise alle Teilnehmer näher zusammengebracht und ein Wir-Gefühl gefördert werden. In diesem Kontext spielen Respekt und Offenheit eine elementare Rolle, denn dieser interkulturelle Rahmen bietet eine tolle Gelegenheit von und miteinander zu lernen . Der Gedanke „Teamwork“ im Sinne des global Networking ist die Basis auf der wir uns zusammenfinden.

IM MANN+HUMMEL

Was ich gerne dazu sage ist: Wissen ist das einzige das mehr wird, wenn man es teilt! Oder : Keiner von uns kann alles wissen, aber das Wissen in einer Gruppe ist immer größer, als das Wissen aller einzelnen Personen innerhalb der Gruppe. Unser internes Know-How basiert auf den Erfahrungen jedes Einzelnen. Die Ergebnisse dieser Treffen und Trainings leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Wachstum unseres Unternehmens, sondern bieten allen Teilnehmern auch die Möglichkeit sich selbst konstant weiterzuentwickeln.

Für mich liegt ein weiterer Schwerpunkt daher auch auf der kontinuierlichen Verbesserung der Trainings, für die ich den aktuellen Standard geschrieben habe. Das Feedback der Kollegen hilft mir den Trainingsinhalt und Abläufe sowie die Organisation selbst und spezifische Details besser auszuarbeiten, vorzubereiten oder zu optimieren. In diesem Sinne mache ich mich jetzt auch wieder an die Planung der anstehenden Treffen, denn für das Jahr 2017 haben wir einiges geplant und treffen uns unter anderem mit Kollegen in Mexiko, Deutschland und Indien. Da gibt es einiges zu tun!