Gemäß dem Markenmotto „MANN-FILTER – Perfect parts. Perfect service.“ verfolgen wir bei unserer Marke MANN-FILTER einen zweigleisigen Ansatz: Auf der einen Seite überzeugen unsere Produkte und Lösungen durch technische Exzellenz. Genauso wichtig ist uns allerdings auch der Servicegedanke hinter diesem Motto. Regelmäßige Produktschulungen gehören deshalb bei uns zum Standardprogramm.

Heimspiel für österreichischen Kunden

Mit Produktschulungen Bedürfnisse erfüllen

Gemeinsam mit meinem Kollegen Hans-Peter Müller bin ich im Produktmanagement und im IAM-Marketing zuständig für die MANN-FILTER Vertriebsunterstützung. IAM bedeutet Independent Aftermarket, zu deutsch unabhängiger Ersatzteilmarkt. Neben der Erstellung von technischen Dokumenten, welche wir den Vertriebskollegen an die Hand geben, gehören besagte Schulungen im Werk in Marklkofen oder direkt beim Kunden vor Ort zu meinen Aufgaben.

Produktschulungen durchzuführen ist wirklich spannend: Die Schulungsteilnehmer stammen oft aus den verschiedensten Ländern und Kulturkreisen. Letztes Jahr habe ich beispielsweise Produktschulungen für Kunden in Dubai und Saudi Arabien durchgeführt. Bei den Treffen können die Kunden direkt auf Fragen aus der Praxis eingehen und konkrete Probleme besprechen – was sowohl für uns, als auch für sie einen großen Mehrwert bietet.

Denn für uns stellen die Schulungen eine Möglichkeit dar, zu erfahren, welche Bedürfnisse unsere Kunden haben und wie wir uns diesen Bedürfnissen verstärkt annähern können. Falls sich Teilnehmer zu einem bestimmten Filter äußern, kann ich dieses Feedback an die Kollegen vom Produktmanagement weiterleiten oder gleich eine klärende technische Produktinformation dazu schreiben. Durch einen stetigen Kontakt untereinander bringen uns die Produktmanager kontinuierlich auf den neuesten Stand. So haben wir die Möglichkeit, Kunden zügig mit Tipps und Tricks weiterzuhelfen.

Perfect Parts & Perfect Service

Das Hauptthema der Produktschulungen ist, die technischen und theoretischen Hintergründe unserer „Perfect parts“ zu demonstrieren. So zeigen wir zum Beispiel, wie genau ein Ölfilter aufgebaut ist. Welche Bauteile und Ventile darin enthalten sind, welche Funktion diese haben und warum es überhaupt verschiedene Filtermedien gibt. Weiterhin interessiert es viele der Kunden, wie Filtration eigentlich funktioniert – und damit verbunden auch, wie eigentlich unsere Produkte funktionieren. Welche Stärken und welchen Nutzen ein Produkt im Vergleich zu einem anderen hat und was unsere Filter von denen des Wettbewerbs unterscheidet.

Weiterhin kommt das Thema „Perfect service“ nicht zu kurz. Ich zeige unseren Kunden, wie unser wirklich gut gemachter Online-Katalog funktioniert, welche Vorteile sie gegenüber einem anderen bekannten Teilekatalog haben, wie viele Filtertypen wir haben und wie viele Anwendungen wir damit abdecken und dass wir damit Marktabdeckung größer 97% damit erreichen.

Um eine Schulung zu leiten, braucht man neben dem Wissen über das jeweilige Thema, der Didaktik und Methodik allerdings auch pädagogisches Geschick und Authentizität. Wichtig ist manchmal aber auch ein gewisses Einfühlungsvermögen:

Wenn ich vormittags um 10.00 Uhr eine Schulung halte, hoffe ich, dass die Leute topfit sind. Viele der Teilnehmer allerdings haben bereits eine lange Reise hinter sich, wenn sie bei uns ankommen. Manch ein Teilnehmer hat schon morgens um 04.00 Uhr das Haus verlassen, um von dort aus über München nach Marklkofen zu gelangen. Bei ihrer Ankunft sind sie dann meistens erschöpft. In so einem Moment muss ich auf die jeweilige Situation und das Empfinden der Teilnehmer eingehen und kann nicht gleich mit dem Schulungsprogramm loslegen.

Außerdem ist es nicht nur der kulturelle Hintergrund, bei dem sich die Teilnehmer unterscheiden: Je nach Gruppe kann es passieren, dass ein Mechaniker neben einem Logistiker oder einem Vertriebsmitarbeiter sitzt. Alle drei haben oft unterschiedliche Interessensgebiete und damit auch andere Erwartungen und Ansprüche an die Schulung.

Trotzdem: Das Gefühl, nicht nur Lieferant, sondern Partner zu sein – das ist für mich die größte Wertschätzung und das verstehe ich persönlich unter „win-win“: Denn beide Seiten können nur gewinnen!