Wenn der berufliche und private Terminplan mal wieder randvoll ist, vergisst man leicht, wie gut man es eigentlich hat. Ganz gleich, wo auf der Welt man für MANN+HUMMEL arbeitet: Ein regelmäßiges Einkommen bedeutet Sicherheit und jeden Tag Essen auf dem Tisch, für sich selbst und die ganze Familie. Im Newsletter für MANN+HUMMEL Portage (Michigan, USA) las ich neulich einen Bericht über ein Projekt von MANN+HUMMEL USA, durch das weniger begüterte Familien in Michigan mit Decken versorgt werden.

Ich wollte mehr darüber wissen und wandte mich daher an meine Kollegin Kaitlin Nunnery. Sie erzählte mir, dass der Aufruf zur Spende von Materialien für die Decken erfolgreicher war als erwartet. Es war sogar noch Material übrig. Kaitlin bot mir an, es zu mir nach Fayetteville zu senden. Ein paar Tage später kam die Lieferung. Nun musste ich damit etwas anfangen!

Decken für einen guten Zweck

Unsere Verbindung zur Gesellschaft

Im Rahmen unseres gesellschaftlichen Engagements vor Ort nehmen wir jedes Jahr im Mai an den „Days of Caring“ von United Way teil. MANN+HUMMEL Mitarbeiter wirken dabei ehrenamtlich an verschiedenen Projekten gemeinnütziger Organisationen mit. MANN+HUMMEL in Fayetteville kooperiert außerdem eng mit dem lokalen Urban Ministry.

Diese Organisation hilft seit über 40 Jahren bedürftigen Menschen vor Ort mit vier verschiedenen Programmen. Mein Vorschlag, Decken herzustellen und zu verteilen, wurde vom Ministry enthusiastisch aufgenommen. Eines der Programme – Nothilfe – greift Familien und Einzelpersonen in Krisensituationen mit Lebensmitteln, Kleidung, Hygieneartikeln und Haushaltsgegenständen unter die Arme. Allein im letzten Jahr profitierten von diesem Programm über 8.000 Menschen, darunter mehr als 500 Obdachlose und 632 Militärangehörige bzw. deren Familienmitglieder.

ehrenamtliche Tätigkeit

Deckenherstellung im Fließbandbetrieb

Angesichts der Verpflichtung, die so dringend benötigten Decken herzustellen, stieg der Druck im Kessel. Daher machte ich mich als Nächstes auf die Suche nach ehrenamtlichen Helfern. Es ist nie einfach, Menschen darum zu bitten, ihre kostbare Zeit zu opfern, doch die Großzügigkeit und Begeisterung meiner Kollegen beeindruckt mich immer wieder. Eines Nachmittags, kurz vor Arbeitsschluss, nahmen wir die Deckenproduktion auf. Dabei kam uns natürlich unser beruflicher Hintergrund sehr zugute: Als gelernte Techniker schufen wir eine äußerst effiziente Fließbandstrecke.

Decken nähen für einen guten Zweck

Näharbeiten waren glücklicherweise nicht nötig. Wir legten einfach Fleecestücke übereinander, schnitten an der Seite Streifen ein und verbanden dann diese Streifen miteinander – so entstand in Nullkommanichts die erste Decke! An einem einzigen Abend fertigten zehn Freiwillige in weniger als zwei Stunden zwanzig Decken. Fein säuberlich aufgestapelt, sahen die Decken einfach toll aus: farbenfroh, warm und gemütlich!

Großzügigkeit kennt keine Grenzen

Schnell sprach sich im ganzen Werk herum, was ich da auf die Beine gestellt hatte. Kollegen, die beim „Deckenabend“ nicht dabei gewesen waren, baten mich um Material, aus dem sie zu Hause in ihrer Freizeit weitere Decken herstellen wollten.

Meine Kollegin Elizabeth Hardin bot Zahnpasta, Shampoo, Duschgel und andere Artikel an, die sie mit viel Geschick über Gutscheinprogramme gesammelt hatte. Dank Elizabeths Großzügigkeit konnten wir so zusätzlich zu den Decken zwanzig Pakete mit Hygieneartikeln zur Verfügung stellen.

Das Urban Ministry war über die Spende hocherfreut. Damit konnte es seine wichtige Arbeit fortsetzen. Auch die Reaktionen der Kollegen waren überschwänglich. Hier nur einige Beispiele für Reaktionen, die ich nach den ehrenamtlichen Aktionen erhielt:

„Die Teilnahme an den ‚Days of Caring‘ von United Way ist für mich eine Gelegenheit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und die Bedürfnisse meiner Gemeinde wahrzunehmen. Es ist eine Chance für selbstloses und aufopferungsvolles Handeln – zum Wohle der Mitmenschen in meinem Umfeld. Außerdem ist es eine weitere Gelegenheit, etwas zurückzugeben und mein persönliches gesellschaftliches Engagement zu zeigen.“ – Kanika Watters

„Die Möglichkeit, Menschen zu helfen, die sich nicht immer selbst helfen können, war eine schöne Erfahrung, die zugleich Demut lehrt. Ich bin froh, dass ich an den ‚Days of Caring‘ teilnehmen konnte.“ – Allayne Washington

Decken mit Katzen

Zukünftiges Engagement

Ich werde auch weiterhin nach Wegen suchen, auf denen ich die Gesellschaft vor Ort unterstützten kann. Diese Unterstützung spiegelt nicht nur die Hilfsbereitschaft von MANN+HUMMEL wider, sondern ist auch für jeden Mitarbeiter eine wunderbare Gelegenheit, sich für die Gesellschaft einzusetzen.