Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt traf sich auch in diesem Jahr (17.-29.9.2015) die ganze Welt der Automobilindustrie. Der Verband der Automobilindustrie registrierte auf der 66. IAA 931.700 Besucher,  die höchste Zahl seit acht Jahren. MANN+HUMMEL war auf der Messe nicht nur mit seinem für mich sehr repräsentativen Stand vertreten, sondern nahm zum dritten Mal in Folge an den einschlägigen Recruiting-Veranstaltungen (goING und workING) teil, die der VDA im Rahmen der IAA organisierte.

Am 25. September 2015 haben Marcel Schoch, Produktmanager, und ich MANN+HUMMEL auf der „workING – Perspektiven in der Automobilindustrie“ vorgestellt. Studierende und Absolventen nutzen diese Veranstaltung, um sich über Einstiegsprogramme und Tätigkeiten in der Automobilindustrie zu informieren. Parallel können sie sich am Messestand des jeweiligen Unternehmens eingehender über dessen Technologien und Produkte informieren, was auf reinen Recruiting-Veranstaltungen in der Größenordnung in der Regel nicht der Fall ist.

Marcel Schoch

Die goING sowie die workING sind gut strukturiert. Die workING wird parallel zur IAA im Konferenzzentrum veranstaltet. Die teilnehmenden Unternehmen konnten sich jeweils in einem Zeitrahmen von circa 30 Minuten präsentieren und die Einstiegsmöglichkeiten und Tätigkeiten vorstellen. Dieses Jahr übernahmen Marcel Schoch und ich gemeinsam den Fachvortrag. Unterlegt mit einigen Zahlen und Fakten präsentierte ich das Unternehmen MANN+HUMMEL und informierte über unsere Arbeitgeberleistungen und Einstiegsmöglichkeiten. Marcel Schoch hat den technischen Part übernommen und zunächst unsere Kernprodukte vorgestellt und die Marktposition von MANN+HUMMEL erläutert. Anschließend hat er das Thema Innovationen bei MANN+HUMMEL näher vertieft und den Produktentstehungsprozess skizziert.

Mit unserem Vortrag konnten wir circa 130 Studierende erreichen. Einige suchten im Anschluss das persönliche Gespräch, um weiterführende Fragen zur Technik oder den Einstiegsmöglichkeiten zu stellen. Es war für uns erfreulich zu sehen, dass die unter anderem für uns wichtigen Fachrichtungen Maschinenbau und Verfahrenstechnik auf der IAA überproportional häufig vertreten sind.

Was bringt eine solche Recruiting-Veranstaltung im Rahmen der IAA unterm Strich? Nun, es kann nicht darum gehen, konkret eine vakante Position zu besetzen. Das kann ein solcher Fachvortrag vor Studierenden nicht leisten. Die workING ist jedoch eine sehr gute Plattform, um MANN+HUMMEL als attraktiven Arbeitgeber bei den zukünftigen Nachwuchskräften vorzustellen und nachhaltig im Gedächtnis zu verankern. Viele Studierende besuchen die IAA oft über Jahre hinweg, informieren sich über Praktika, eine Werkstudententätigkeit oder die Möglichkeit, eine Abschlussarbeit zu schreiben. Das untermauern auch die Zahlen, die der VDA herausgibt. Im Schnitt werden die IAA-Besucher immer jünger: In diesem Jahr lag der Altersdurchschnitt bei 34 Jahren. Das spricht dafür, dass immer mehr Schüler und Studierende die Messe besuchen. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist somit unerlässlich, schließlich fördern wir kontinuierlich die Erhöhung unseres Bekanntheitsgrades als Unternehmen und als attraktiven Arbeitgeber.